Unabhängige Wählergemeinschaft Garstedt 

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Oberverwaltungsgericht stoppt mögliche Erweiterung der Firma Landhandel Peters

Pressemitteilung

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat gestern ein Urteil erlassen,durch das der Bebauungsplan der Gemeinde Garstedt Nr. 10 A in seiner aktuellen Fassung für unwirksam erklärt worden ist. Damit können mögliche Erweiterungswünsche der Firma Landhandel Peters nicht verwirklicht werden.

„Wir freuen uns sehr, dass die über 12-jährige nervenaufreibende Auseinandersetzung um die Firma Peters nun ein für die Anlieger positives Ergebnis hat“ erklärt Heiko Winter, Anlieger aus dem Heidering.

Rechtsanwalt Einar von Harten erklärt hierzu: „Es ist sehr zu begrüßen, dass das Gericht die berechtigten Anliegen der Anlieger jetzt berücksichtigt und der einseitigen Planung der Gemeinde Garstedt zu Gunsten der Firma Peters einen Riegel vorgeschoben hat. Für die Gemeinde Garstedt und die Firma Peters war es nicht von Vorteil, ohne Rücksicht auf die Anlieger ihre Interessen durchzusetzen.

Anmerkung: Die diesbezüglichen Argumente und warnende Hinweise der Vertreter der UWGarstedt im Gemeinderat wurden von der CDU/SPD Mehrheit rundweg verworfen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie über diesen link:

https://1drv.ms/f/s!AmzuURZPOTnul3yEOtkT_bt6DCTz

14.01.2016 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Ein Turm des Anstoßes

Artikel im Winsener Anzeiger am 13.11.2015

wa Garstedt. In Garstedt ist Streit um den Aussichtsturm entbrannt. Das Bauwerk soll abgerissen werden. Im Mittelpunkt der Kritik steht Garstedts Bürgermeisterin Christa Beyer. Die letzte Entscheidung im Gemeinderat steht noch bevor. Der Bauausschuss hatte zuletzt für den Weiterbetrieb des Turms votiert.

Den ganzen Artikel finden Sie über diesen Link

https://1drv.ms/f/s!AmzuURZPOTnul3yEOtkT_bt6DCTz

 

Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion

17.11.2015 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Aussichtsturm Garstedt

Der Gemeinderat soll doch entscheiden!

wenige Stunden nach dem Vergabebeschluss des Verwaltungsrates schien auch der Bürgermeisterin aufgefallen zu sein, dass der Verwaltungsausschuss - ihren Vorgaben folgend -  seine Kompetenzen überschritten hatte. Nun soll sich der Verwaltungsausschuss erneut und der Gemeinderat erstmals mit der Vergabe zum Turmabriss befassen.

Die Sitzung des Gemeinderates ist auf den 17. Dezember 2015 terminiert.

27.10.2015 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Garstedter Wahrzeichen wird abgerissen!?

Entgültiger Beschluss im Verwaltungsausschuss?

Heute hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Garstedt folgenden Beschluss gefasst:

"Die Arbeiten für den Abriss des Turmes werden an die Firmen ( zwei Firmen) vergeben. Bruttoendsumme: (etwas mehr als 10.000 Euro).

Im Haushaltsplan sind 5.000 Euro für den Abriss des Aussichtsturmes eingestellt. Die weiteren erforderlichen Mittel werden überplanmäßig bereit gestellt.

Ein genauer Zeitplan für den Abriss ist noch mit den Unternehmen und der Grundeigentümerin abzustimmem."

Anmerkung:

Dr. Klaus Hartmann, unser Stellvertreter im Verwaltungsausschuss hat erklärt, dass er diesen Beschluss nicht für rechtens halte.

22.10.2015 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Aussichtsturm Garstedt

So ist der Zugang gesichert

Über diesen link ein paar Bilder:

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09.10.2015 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Garstedter Wahrzeichen wird abgerissen!?

Der Verwaltungsausschuss soll bald entscheiden

Die Garstedter Bürgermeisterin Christa Beyer hat auf Nachfrage darauf hingewiesen, dass in Kürze der Verwaltungsausschuss entscheiden wird, welches Unternehmen den Garstedter Aussichtsturm abreißen soll. Wie bisher bleibe der Zutritt zum Turm für die Öffentlichkeit gesperrt.

Wie wenig aber die Sicherung oder Sperrung des Turmes für Kinder oder Passanten der Gemeinde wert ist, kann man anhand des aktuellen Zustandes unschwer erkennen.

Wie konnte es dazu kommen?

Im November 2012 überraschte die Bürgermeisterin den Bauausschuss zu Beginn der Sitzung mit der Forderung, sich für oder gegen den Erhalt des Aussichtsturmes zu erklären. Der „Naturpark Lüneburger Heide“ wolle bei Zustimmung der Gemeinde z. B. die Freischneidung der umliegenden Bäume übernehmen. Es werde ein Förderprogramm „Ausblick in die Landschaft“ aufgelegt. Die Gemeinde müsse dann den 2014 ablaufenden Pachtvertrag für das Grundstück auf dem der Turm stehe um mindestens 12 Jahre verlängern. Da die Gemeinde sich in wenigen Tagen dazu erklären müsse, wolle sie zumindest ein Stimmungsbild als Grundsatzbeschluss aus dem Gemeinderat einholen. Einzelheiten würden später besprochen. Trotz des überraschenden Ansinnens sprach der Bauausschuss einstimmig eine Empfehlung an den Gemeinderat für den Weiterbetrieb des Turmes aus. Überraschend war der Sachverhalt aber allenfalls für die Mitglieder des Gemeinderats. Der Naturpark hatte bereits im Juli 2012 u. a. in einer Pressemitteilung für sein Förderprogramm geworben und dies soll an der Gemeindeverwaltung unbemerkt vorüber gegangen sein, so dass keine Zeit für die Einholung eines Ratsbeschlusses blieb? Wenig glaubhaft!

In der Folge wurde der Sachverhalt entgegen der Ankündigung nicht mehr auf die Tagesordnung des Rates gesetzt.

In den Haushaltsberatungen für 2014 weist Klaus-Peter Wind erneut darauf hin, dass der Pachtvertrag für den Turmstandort im November 2014 abläuft, es sei ein Ansatz für den evtl. erforderlichen Abbau des Turmes anzusetzen. Dies wird von der Gruppe CDU/SPD abgelehnt, Frau Beyer will sich um eine Verlängerung der Pacht kümmern.

In den Haushalt 2015, beschlossen am 05. Januar 2015, werden dann doch 5000 € für den evtl. Abriss des Turmes eingestellt, da der Vertrag bereits am 30. November 2014 ausgelaufen sei.

Im Februar 2015 anlässlich des Bauernrechnens überrascht die Bürgermeisterin Rat und Bevölkerung mit der Mitteilung, der Turm solle abgerissen werden, da „er in keinem guten Zustand“ sei und für seine Erhaltung wenigstens 50.000,- € benötigt werden, Zitat: „das ist uns ehrlich gesagt zu viel“. Wer mit „uns“ gemeint ist und wie sie auf die Kosten kam, blieb nicht nur dort verborgen. Ein Gutachten oder eine Aufrechnung wurde dem Gemeinderat bislang nicht vorgelegt.

Demnächst solle nun der Verwaltungsausschuss über die Beauftragung einer Abrissfirma entscheiden, sobald die vorliegenden Angebote geprüft seien.

09.10.2015 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Kungelei bei geplanter Zaun-Errichtung?

Weitere Fakten

Wegen diverser Nachfragen weisen wir darauf hin, dass bei dem Kauf des Grundstückes und dem Abriss der Scheune im Jahr 1996 die UWGarstedt noch nicht im Gemeinderat vertreten war.
Verantwortlich für die Gemeinde handelten Dieter Morgen (CDU) als Bürgermeister und Jürgen Beyer (SPD) als sein Stellvertreter.


Mit Schreiben vom 29.08. fordert Herr Markus Grützner uns "auf, die veröffentlichte Schmähschrift im Infokasten an der Hauptstraße (bis zum 31.08) zu entfernen". Gemeint ist unsere Pressemitteilung, die nach seiner Meinung "Lügen" und "Unwahrheiten" enthalte.


Lügen und Unwahrheiten können wir allerdings in unserer Pressemitteilung nicht erkennen. Eigentlich müsste er uns dankbar sein, da erst unsere Recherchen für seine Rechtssicherheit gesorgt haben und nun für alle klar ist, dass er keinen Anspruch auf diesen Zaun gegenüber der Gemeinde hat.
Allerdings bleibt es ihm wie allen Grundbesitzern unbenommen, selbst auf eigene Kosten einen Zaun zu errichten.

30.08.2014 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Kungelei bei geplanter Zaun-Errichtung?

Berichte im Elbe Geest Wochenblatt

Die Artikel zu diesem Thema finden Sie über diesen Link in unserer Cloud

https://1drv.ms/f/s!AmzuURZPOTnul3yEOtkT_bt6DCTz

oder im Internet

www.kreiszeitung.net

27.08.2014 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Kungelei bei geplanter Zaun-Errichtung?

Elbe Geest Wochenblatt v. 6.8.2014

 

Wie peinlich ist das denn?!

Statt berechtigte Argumente aufzunehmen und Fehlentscheidungen zu korrigieren, unterstellt Bürgermeisterin Christa Beyer (SPD) der UWGarstedt hier und auch in einer öffentlichen Sitzung eine Kampagne gegen ihre Amtsführung und will ihre Fehlentscheidung mit weiteren Unwahrheiten rechtfertigen. Die Unterstellungen sind grotesk und absurd. Unsere Pflicht als Ratsmitglieder ist es auch, gravierende Fehler in der Verwaltung zu verhindern.

Frau Beyer gibt in dem o.a. Artikel vor, aus einem Vertrag von 1996 verpflichtet zu sein, einen Zaun (60m) zu errichten. Die Entscheidung für einen Metallzaun sei, so Frau Beyer, einvernehmlich mit dem Nachbarn getroffen worden, da er sich kooperativ gezeigt habe.

In mehreren Sitzungen vor dieser Entscheidung hatte Herr Dr. Klaus Hartmann (UWGarstedt) dargelegt, dass es weder eine Verpflichtung aus dem damaligen Kaufvertrag noch einen Rechtsanspruch des Nachbarn auf einen Zaun gibt. Tatsache ist, es gibt keinen gültigen Vertrag. Diese begründeten Hinweise wurden von Frau Beyer und ihrem Stellvertreter Herrn Domnick leichtfertig verworfen. Die Kommunalaufsicht hat bereits am 29. Juli festgestellt, dass der Nachbar keine Ansprüche aus dem alten Vertrag hat. Die von der Bürgermeisterin genannte Einvernehmlichkeit und die Kooperation des Nachbarn sind damit völlig belanglos und somit auch, welchen Zaun er sich gewünscht hatte.

Unwahr ist auch ihre Behauptung, dass die Hauptstraße im Jahre 2011 ausgebaut wurde. Sie erhielt lediglich eine neue Asphaltdecke und keine notwendige neue Straßenführung. Das 1996 von der Gemeinde dafür unnötig gekaufte Grundstück (inkl. Abriss der Scheune) blieb bis heute unangetastet.

Unwahr ist auch die Behauptung der Bürgermeisterin „ein Gehweg auf dem Gemeindegrundstück befinde sich in Planung“. Wahr ist jedoch, dass dem Gemeinderat und der zuständigen Landesbehörde bis heute von dieser „aus dem Hut gezauberten“ Planung überhaupt nichts bekannt ist. Außerdem findet sich weder im Haushalt noch im Investitionsplan irgendein Hinweis darauf.

Unser Fazit: Es ist höchst unverfroren, wenn die Bürgermeisterin die ihr bestätigten Fehler nicht einsehen und korrigieren will, sondern stattdessen polemisch der UWGarstedt Angriffe auf ihre Person unterstellt. So bleibt es auch weiterhin die Pflicht der UWGarstedt, auf eine sach- und rechtmäßige Amtsführung hinzuweisen und darauf zu bestehen, um Schäden von der Gemeinde abzuwenden.



13.08.2014 / Autor: Klaus-Peter Wind

Klüngel-Theater Garstedt: „Die Schande mit der Scheune“ 3. Akt.

Pressemitteilung

 

Nach 18 Jahren wird jetzt auch noch ein teurer Metallzaun von der Gemeinde bezahlt.

Der Klüngel in Garstedt lebt wieder auf. Nach unnötigem Grundstückskauf und dem Abriss der darauf befindlichen Scheune auf Kosten der Gemeinde, wird dem jetzigen neuen Eigentümer auf seinen Wunsch ein Metallzaun zugeschanzt.

Das hat der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 10.7.14 entschieden.

Erinnern wir uns: Die Gemeinde hatte 1996 von einem ehemaligen Ratsmitglied (CDU) eine Teilfläche von ca. 1000 m² an der Hauptstraße zum Ausbau der Straße gekauft. Angeblich sollten Planungen und Zusagen für einen Modellradweg sowie für eine neue Straßenführung vorliegen. Das stellte sich jedoch später als falsch und frei erfunden heraus. Kurz danach wurde auch die darauf befindliche baufällige Scheune auf Kosten der Gemeinde abgerissen (die Presse berichtete ausführlich). Im Ort sorgte diese Verschwendung für sehr viel Wirbel, denn diese Gefälligkeit kostete die Einwohner der Gemeinde ca. 65.000 Euro.

Nun erweitert die Gruppe SPD/CDU ihren offensichtlichen Freundschaftsdienst und spendiert nach 18 Jahren absurderweise dem neuen Nachbarn auf seinen Wunsch auch noch einen teuren Metallzaun (ca. 60 m).

Der notarielle Vertrag mit dem seinerzeitigen Verkäufer sieht zwingend einen Holzzaun und zwar in ortsüblicher Bauweise und ausschließlich in Verbindung mit dem Bau des Modellradweges, einer geänderten Straßenführung und eines Gehweges auf diesem Grundstück vor.

Da die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr als Straßenbaulastträger jedoch auch in Zukunft weder einen innerörtlichen Modellradweg noch einen anderen Verlauf der Hauptstraße plant, zaubern Bürgermeisterin Christa Beyer (SPD) und Stellvertreter Eckhard Domnick (CDU) kurzerhand eine abenteuerliche und lächerliche Begründung hervor. So erklären sie geschwind eine bereits erfolgte Teilasphaltierung und die Befestigung eines dem Grundstück gegenüberliegenden Seitenstreifens als geänderte Straßenführung der Hauptstraße, für die das teuer erworbene Grundstück aber überhaupt nicht genutzt wurde. Zudem wird aus dem Holzzaun, der ggf. in ortsüblicher Bauweise herzurichten wäre, flugs ein Metallzaun. Und wo auf dem gekauften Grundstück ist überhaupt der vom Land gebaute Radweg?

Wieder einmal wird eine kritische Entscheidung ausschließlich in nichtöffentlicher Sitzung getroffen. Dabei werden die Ratsmitglieder, wie seit fast 3 Jahren traditionell, in nur unzureichender Art und Weise über die Hintergründe informiert und mit mangelhaften Unterlagen bedacht. So wurde nicht nur die Öffentlichkeit ausgeschlossen, sondern auch die neuen Ratsmitglieder wurden um eine fundierte Entscheidungsgrundlage gebracht und von der Beteiligung an der Abstimmung ausgeschlossen. Im Verwaltungsausschuss entscheiden bekanntlich nur drei Ratsmitglieder, und zwar nichtöffentlich.

Einen derartigen Rückfall in die Zeiten der Klüngelei und Intransparenz in der Kommunalpolitik hätten wir nicht mehr erwartet.


20.07.2014 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Geschenk für Schützenverein

Gegen unser Votum erhält der Schützenverein in Garstedt für die Umbenennung einen Zuschuss über 1000 € von der Gemeinde ausserhalb der geltenden Förderrichtlinien für Vereine.

Dieser Betrag wird aus dem Haushalt für Vereins- und Jugendförderung bestritten. Die Bürgermeisterin teilte dazu mit, dass Garstedt genügend Mittel habe, auch der Fördertopf für Jugendarbeit sei ausreichend bestückt.

Im Ergebnis ist nun jeder Verein in Garstedt gut beraten, umgehend selbst Zuschüsse außerhalb der Richtlinien zu beantragen bevor sich die Finanzlage ändert oder der Fördertopf schmilzt.

 

19.05.2013 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Krippe in Garstedt wird gebaut

Lärchengraue Fassade genehmigt

In der öffentlichen Sitzung am 16.05. hat der Rat eine graue Lärchenholzverschalung der Krippe (altes Feuerwehrhaus) bei einer Gegenstimme zugelassen, d.h. die Abweichung von der Regelung im  Bebauungsplan genehmigt.

Die farbliche Gestaltung der Fassade soll in einem Nutzungsvertrag zwischen der Samtgemeinde und der Gemeinde noch festgelegt werden. Damit sind aber umfassende Abweichungen nicht mehr möglich, da sie der Baugenehmigung nicht widersprechen dürfen.

Zuvor wurde die Planung der Krippe erstmals in Garstedt vorgestellt, was die Bürgermeisterin bisher nicht für nötig hielt. Samtgemeindebürgermeister Krause bestätigte, das die Planung im Samtgemeinderat ohne Beteiligung unseres Gemeinderates schon so weit fortgeschritten war, dass jede größere Änderung die Krippe in Garstedt gefährden würde. Mehrere Gewerke wären bereits ausgeschrieben und die Aufträge erteilt. Die bereits zugesagten Fördergelder seien an eine Fertigstellung noch in diesem Jahr gebunden.

Zusammengefasst müssen wir feststellen, dass dem Garstedter Rat von Beginn an eine Beteiligung an der Gestaltung der Krippe versagt wurde. Obwohl die Gemeinde Haus und Grundstück kostenlos zur Verfügung stellt, spielten Garstedter Belange wieder einmal keine Rolle.

16.05.2013 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Garstedts Rat lehnt Krippen-Plan ab

Artikel im Winsener Anzeiger vom 03.05.

Auf einseitige Informationen der Bürgermeisterin reingefallen und falsch berichtet.

Entgegen der Berichterstattung konnte der Rat die Planung der Samtgemeinde zur Krippe gar nicht ablehnen, da diese dem Rat bis heute nicht vorgelegt wurde. Tatsächlich geht es nur um zwei beantragte Abweichungen vom Garstedter Bebauungsplan. Die Ausführung als Flachdach war im Rat unstrittig (Bestand). Hingegen wurde die geplante Lärchenholzverbretterung des gesamten Gebäudes mehrheitlich - mit 2 Stimmen der CDU/SPD Gruppe - abgelehnt. Eine „Bretterbude“ entspricht weder den örtlichen Bauvorschriften, noch passt sie sich in das Ortsbild (rot/brauner Klinker) ein.

Garstedt ist einer der wenigen Orte, die ihren heidetypischen Ortskern, mit großer Anerkennung von Städteplanern und anderen Orten, bislang erhalten haben. Insofern war diese Entscheidung, gegen die Verunstaltung des Dorfes, auch seitens der Samtgemeinde (SG) Salzhausen zu erwarten. Obwohl schon 2012 die Entwürfe wissentlich nicht den örtlichen Bauvorschriften entsprachen, wurde die Planung dennoch von der SG weiter betrieben und leichtfertig in Auftrag gegeben. Und das nur auf Ansage der Garstedter Bürgermeisterin und ohne Beteiligung des zuständigen Rates.

Beim Neubau der Krippe in Salzhausen z. B. wurde - wie selbstverständlich - die örtliche Bauvorschrift von Anfang an bei den Planungen berücksichtigt und konventionell in Stein gebaut.

Die bisherigen Verzögerungen beruhen ausschließlich auf der Nachlässigkeit der SG und der Bürgermeisterin in Garstedt. Eine mögliche Gefährdung der Fördermittel, wie jetzt durch den WA zu erfahren, kann dem Garstedter Rat nicht angelastet werden, weil man diesen von Beginn an über sieben Monate übergangen hat. Nun sollte der Rat am 29.04. mit kargen Unterlagen, nach Gutsherrenart im Hauruckverfahren unter Druck gesetzt werden und nur noch abnicken.

Dabei ist noch nicht einmal die Nutzung des Garstedter Gebäudes durch die Samtgemeinde - wie dem WA bekannt - gesichert.

Klaus-Peter Wind, Dr. Klaus Hartmann, Mitglieder der UWGarstedt im Gemeinderat

03.05.2013 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Ratssitzung am 18.04.

Öffentlichkeit? Nein danke!

Es gehört zu den Grundsätzen der Demokratie, dass generell alle Sitzungen des Rates öffentlich sind, es sei denn, das „öffentliche Wohl“ oder das „berechtigte Interesse Einzelner“ wäre beeinträchtigt. Der Bürgerschaft soll Gelegenheit gegeben werden, sich aus eigener Anschauung ein Bild von der Arbeit ihrer Vertretung zu machen, um sich eine eigene Meinung bilden zu können. Diese Verfahrensbestimmungen haben dieselbe Bedeutung wie bei gerichtlichen Verfahren. Doch dieses Demokratieverständnis scheint in Garstedt und auch in der Samtgemeinde Salzhausen noch immer unbekannt zu sein.

So wurde der Garstedter Rat zum 18.04.13 zu einer nichtöffentlichen Sitzung eingeladen, auf der aber ausschließlich öffentliche Themen behandelt wurden. Es war nicht einmal der notwendige Beschluss zur evtl. Behandlung in nichtöffentlicher Sitzung vorgesehen. Themen waren die grundbuchliche Absicherung des von der Gemeinde Garstedt bezahlten neuen Feuerwehrgrundstückes und eine Nutzungsüberlassung des alten Feuerwehrhauses nebst Grundstück an die SG Salzhausen. Beide Themen hätten jedoch öffentlich beraten und beschlossen werden müssen. Die von der Bürgermeisterin in der Sitzung vertretene Ansicht, wonach Grundstücksangelegenheiten in vollem Umfang grundsätzlich vertraulich beraten und beschlossen werden müssen, ist falsch. Weder in den Unterlagen zur Sitzung noch während der Sitzung gab es Inhalte, die vertraulich zu behandeln waren. Ein naheliegender Grund zum Ausschluss der Öffentlichkeit war offenbar die Befürchtung, eigene Versäumnisse und die der Samtgemeinde Salzhausen öffentlich diskutieren zu müssen, da gültige Ratsbeschlüsse von beiden nicht ordnungsgemäß umgesetzt wurden. Fazit: die Beschlüsse dieser nichtöffentlichen Sitzung vom 18.04.13 sind nichtig, dass heißt ungültig, weil sie unzulässig beraten und gefasst wurden.

Klaus-Peter Wind, Dr. Klaus Hartmann, Mitglieder der UWGarstedt im Gemeinderat

ps.: die anschliessende öffentliche Sitzung musste ausfallen, da die rechtzeitige Einladung der Öffentlichkeit versäumt wurde!

18.04.2013 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

"Der Spieker ist verkauft"

Aus dem Spieker wird das S.A.M.

meldete der Winsener Anzeiger nach einer Bekanntgabe der Gemeinde. Tatsächlich aber kann sich der Eigentumsübergang  um Jahre verzögern, die Gemeinde finanziert den Kaufpreis über einen Pachtkauf mit bankunüblichen Zinsen.

Das Konzept einer "Musikkneipe" und die aufwendige Renovierung stellen für die zukünftigen Betreiber eine große Herausforderung dar.

Ich wünsche viel Erfolg

Klaus Hartmann, Vorstand UWGarstedt

16.11.2012 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Offener Brief an Friedhelm Mente

Garstedt, den 11. Februar 2012

Bauernrechnen Garstedt am 4.2.2012, Offener Brief

Sehr geehrter Herr Mente,

bei obiger Veranstaltung haben Sie das Wort ergriffen und umfangreich die UWGarstedt und insbesondere zwei Ratsmitglieder der UWGarstedt angegriffen.

Sie wurden in Ihrer Rede von der Bürgermeisterin nicht unterbrochen, wie es deren Pflicht gewesen wäre, denn sie muss als „unparteiische" Versammlungsleiterin ihre Ratsmitglieder vor derartigen Anwürfen schützen.

Ihr Vortrag war allerdings inhaltlich nicht fundiert, sondern enthielt überwiegend persönlich verletzende Inhalte. Das kann nicht unwidersprochen bleiben. Sachliche Kritik ist und war der UWGarstedt schon immer willkommen. Deshalb haben wir solche Kritik auch zu den einzelnen Tagesordnungspunkten auf den von Ihnen angesprochenen Sitzungen  der Bürgermeisterin gegenüber vorgetragen. In der Sache hielten wir es für zwingend notwendig, auf die formal fehlerhaft vorbereiteten Entscheidungen hinzuweisen, gerade um Schaden von der Gemeinde abzuwenden und nicht ihr anzutun, wie Sie es den Zuhörern auf der Bauernrechnung glauben machen wollten. Im Übrigen ist letztlich sogar ein Kompromissvorschlag der UWGarstedt Fraktion zur Entscheidung gekommen.

Zu keiner Zeit haben wir aber jemanden, auch nicht die Bürgermeisterin, „unter der Gürtel­linie" angegriffen. Dies mag Ihr Stil sein, nicht aber der unsrige! Gerade Sie als Vorsitzender eines großen Vereines, dem Tradition und ehrenhaftes Verhalten ein wichtiges Anliegen sind, sollten es besser können.

Sehr geehrter Herr Mente,

es steht Ihnen nicht zu, in einer gemeindlichen, öffentlichen Veranstaltung Menschen zu verunglimpfen, die sich über viele Jahre offenkundig zum Wohl der Garstedter Bürgerinnen und Bürger und so auch für Ihren Verein uneigennützig in ihrer Freizeit engagieren!

Sie sollten dringend Ihre Haltung zu demokratischer, sachorientierter und konstruktiver Ratsarbeit überdenken. 

Wir erwarten von Ihnen umgehend eine angemessene, öffentliche Entschuldigung und Richtigstellung. Eine rechtliche Wertung Ihres Auftrittes behalten wir uns vor.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Klaus Hartmann

Fraktionsvorsitzender UWGarstedt

 

11.02.2012 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Neubau der EDEKA

Der Aktiv-Markt Volker Meyer soll nun doch keinen Anbau erhalten. Der vorhandene Markt soll abgerissen und dahinter durch einen Neubau mit einer Verkaufsfläche von ca. 1.500 m², plus ca. 200 m² Nebengewerbe, ersetzt werden. Gründe sind statische Bedenken bei einer Erweiterung sowie neue sicherheitstechnische Anforderungen. Aus diesem Grund ist der Bebauungsplan „Auetal" für diesen Teilbereich zu ändern.

Die entsprechende Satzung sollte nach Vorstellung der CDU-SPD Gruppe ohne Information und Beteiligung der Einwohner und der Behörden in nur einer Ratssitzung am 12.1.2012 beschlossen werden.

Zur umfassenden Information der Öffentlichkeit hat die UWGarstedt daher die Einberufung eines Bauausschusses beantragt. Auf dieser Bauausschusssitzung am 5.1.2012 haben wir vergeblich beantragt, die rechtlich notwendigen Schritte für einen Satzungsbeschluss einzuhalten.

In der folgenden Ratssitzung am 12.1. haben wir erneut auf zahlreiche inhaltliche und rechtliche Mängel hingewiesen. Auch hier wurden unsere Bedenken einfach vom Tisch gewischt. Erst im Sitzungsverlauf erkannte ein CDU-Mitglied, dass die Tagesordnung falsch war und eine Satzung gar nicht beschlossen werden konnte....

01.02.2012 / Autor: UWGarstedt

seit dem 24. November 2011 haben wir wieder eine „Demokratie“

„Wir brauchen keinen „Kaiser von Garstedt" mehr, sondern endlich wieder eine demokratische, offene und transparente Ratsarbeit, über die auch nicht einseitig und politisch gefärbt informiert wird." So die SPD (Jürgen Beyer) großspurig in ihren Veröffentlichungen.

 Wie die „neue demokratische, offene und transparente Ratsarbeit" funktioniert zeigte sich bereits, als die neu gekürte „Kaiserin" die Veröffentlichung des Bebauungsplanes „Auetal" ohne eine Beteiligung des Rates oder Verwaltungsausschusses verhinderte. 

 

In gleicher Manier wurden Unterlagen für die Bauausschuss- und die Ratssitzung entgegen der Niedersächsischen Kommunalverfassung und Geschäftsordnung der Gemeinde unvollständig und ohne Zustimmung der Ratsmitglieder nur noch per Email verschickt. Obendrein wurden die Unterlagen nicht einmal mit der Gemeindeadresse aber als Spam? versandt. Bis heute wird die ordnungsgemäße Zustellung auch fehlender Unterlagen verweigert.

 Unsere gut gemeinten Einwände evtl. rechtswidrige Beschlüsse zu fassen, wurden verworfen. Selbst die Fehler in den Tagesordnungen wurden von der neuen Mehrheit ignoriert und wortlos beschlossen.

 Wir wollen konstruktiv mitarbeiten. Es ist nicht unser Anliegen, positive Entwicklungen zu behindern oder zu verzögern. Wir haben aber auch die Pflicht, auf gravierende Fehler und Mängel hinzuweisen.

 Hilfreich wäre auch, wenn die Ratsmitglieder der CDU-SPD Gruppe nicht nur alles stumm abnicken, sondern selbst konstruktiv mitarbeiten und eine eigene Meinung haben, das heißt ihre Hausaufgaben machen.

 Jürgen Beyer: „Wir haben in den letzten 10 Jahren im Rat einen UWG - Bürgermeister erlebt, der, gestützt auf seine ihm in der Regel unkritisch folgende absolute Mehrheit, in seiner Amtsführung immer selbstherrlicher geworden ist..."

01.02.2012 / Autor: UWGarstedt

Ergebnis der konstituierenden Sitzung am 24.11.2011

CDU und SPD haben eine Gruppe gebildet und damit eine absolute Mehrheit im Gemeinderat gebildet.

Zur Bürgermeisterin wurde von der Gruppe Frau Beyer gewählt.

Beigeordnete im Verwaltungsausschuss sind Eckhard Domnick und Klaus-Peter Wind.

Der 2. stellvertretende Bürgermeister, der seit mehr als 20 Jahren existiert, wurde von der Gruppe kurzerhand abgeschafft.

Gerd Trautvetter und Klaus-Peter Wind sind unsere Mitglieder im Bauausschuss.

25.11.2011 / Autor: Dr. Klaus Hartmann

Hochmut kommt vor dem Fall -

Warum Garstedt den Wechsel braucht

unter dieser Überschrift " argumentiert" Jürgen Beyer (Ex-Vorsitzender im SPD Ortsverein , Ex-Abteilungsleiter der SPD in Garstedt und Ex-Gemeinderat in Garstedt) vor dem Hintergrund unseres Artikels vom 07.10.2011 "Wer wird Bürgermeister?"

Lesen Sie bitte selbst, wie das Wahlprogramm der SPD  "wichtigtes Ziel sind andere Mehrheitsverhältnisse im Rat und damit die Rückkehr zu einer transparenten, offenen und ehrlichen Ratsarbeit zum Wohle aller Garstedterinnen und Garstedter" angegangen wird.

11. Oktober 2011 0 Kommentare

Nun weint die UWG schnapslange Tränen, fühlt sich undemokratisch behandelt und von CDU und SPD gemobbt, weil beide Parteien UWG - Bürgermeister Wind nicht wiederwählen wollen. Zur Erinnerung: Es ist dies die gleiche UWG, die 10 Jahre lang in der Arroganz ihrer absoluten Mehrheit jegliches Eingehen auf die Vorschläge anderer Parteien abgelehnt und in der Vergangenheit die SPD bepöbelt, verleumdet und als „bedeutungslos“ abqualifiziert hat.

Zudem wirft der UWG–Bürgermeister noch fast 4 Wochen nach der Kommunalwahl der SPD-Fraktionsvorsitzenden vor, sie habe „mit vielen niederträchtigen Aktionen das Klima vergiftet“! Zweifellos die ideale Voraussetzung für eine zukünftige Zusammenarbeit !
Auch trifft nicht zu, dass Klaus-Peter Wind als „Bürgermeister“ wiedergewählt worden ist. Er hat durch den Bürgermeister- bonus zwar die meisten Stimmen erhalten, damit aber nicht quasi „automatisch“ einen Anspruch auf Wiederwahl. Es sei daran erinnert, dass die UWG fast 15 % der Stimmen und zwei Sitze im Rat verloren hat, was nicht dafür spricht, dass die Mehrheit der Garstedter Bürgerinnen und Bürger von dieser Gruppierung weiter regiert werden will. Wieso die UWG übrigens der Auffassung ist, sie sei die stärkste Fraktion, bleibt angesichts der Sitzgleichheit von SPD und UWG (je 4) ihr mathematisches Geheimnis.
Wir haben in den letzten 10 Jahren im Rat einen UWG - Bürgermeister erlebt, der, gestützt auf seine ihm in der Regel unkritisch folgende absolute Mehrheit, in seiner Amtsführung immer selbstherrlicher geworden ist und Kritik als „Majestätsbeleidigung“ empfunden und entsprechend reagiert hat. Wir brauchen keinen „Kaiser von Garstedt“ mehr, sondern endlich wieder eine demokratische, offene und transparente Ratsarbeit, über die auch nicht einseitig und politisch gefärbt informiert wird. Dass dies mit der UWG gelingt, ist angesichts der Erfahrung der vergangenen 10 Jahre nicht zu erwarten. Deshalb braucht Garstedt jetzt den Wechsel – gerade auch im Amt des Bürgermeisters !!


Jürgen Beyer, SPD Garstedt

14.10.2011 / Autor: Dr. Klaus Hartmann / Quelle: http://spd-hohegeest.de

Wer wird Bürgermeister?

Sie haben Klaus-Peter Wind mit großer Mehrheit wieder als Bürgermeister gewählt!

Der Bürgermeister wird jedoch nicht von den Bürgern, sondern von den neuen Ratsmitgliedern in der konstituierenden Sitzung am 24. November 2011 gewählt.

Mit unseren 4 Sitzen sind wir auf die Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen angewiesen, um Ihr Votum umsetzen zu können. Als stärkste Fraktion wollen wir - wie es üblich ist - mit den Parteien CDU und SPD ins Gespräch kommen. Bereits kurz nach der Wahl hat die CDU jedoch direkte Verhandlungen mit der SPD geführt und jegliche Gespräche mit uns abgelehnt.

Diese Gesprächspolitik, nicht miteinander sprechen zu wollen, ist mehr als befremdlich und entspricht keinem guten politischen Stil. Erst recht für Parteien, die die Worte christlich, sozial und demokratisch im Namen führen, dann aber aus unserer Sicht undemokratisch eine Kandidatin oder einen Kandidaten mit kaum mehr als einem Drittel der Stimmen, die Klaus-Peter Wind erhalten hat, zum Bürgermeister machen wollen.

Wer Bürgermeisterkandidat von CDU und SPD ist, wissen wir nicht. Wir jedenfalls bieten weiterhin Gespräche an, damit der Bürgerwille umgesetzt werden kann und Klaus-Peter Wind Bürgermeister bleibt.

07.10.2011 / Autor: UWGarstedt

Gasthaus "Zum Spieker" wird verkauft

In der nichtöffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 29. September 2011 wurde beschlossen, das ehemalige Gasthaus „Zum Spieker" an einen Salzhäuser Geschäftsmann zu verkaufen. Er will ein Restaurant mit mediterranen Spezialitäten eröffnen. Der Um- und Ausbau soll umgehend erfolgen, dafür ist ein Zeitrahmen von rund 3 Monaten vorgesehen.

Wir freuen uns, dass der bis zuletzt umstrittene Erwerb des „Spiekers" durch die Gemeinde hiermit einen positiven Abschluss für alle gefunden hat. Unsere Weitsicht hat sich also ausgezahlt.

07.10.2011 / Autor: UWGarstedt

Wahlergebnis 2011

Liebe Garstedterinnen und Garstedter,

hier geben wir Ihnen das amtliche Endergebnis zur Kommunalwahl am 11. September bekannt.
Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.

Ihre UWGarstedt

Sie haben diese Zusammensetzung des Rates in Ihrer Gemeinde gewählt:

UWGarstedt      40,97 %, 4 Sitze, 833 Stimmen

SPD                    32,96 %, 4 Sitze, 670 Stimmen

CDU                    26,07 %, 3 Sitze, 530 Stimmen

im Detail:

UWGarstedt:

Klaus-Peter Wind, 421 Stimmen, direkt gewählt

Gerd Trautvetter, 73 Stimmen, direkt gewählt

Dr. Klaus Hartmann, 36 Stimmen, direkt gewählt

Jürgen Hoops, 33 Stimmen, über Liste gewählt  

 

SPD:

Christina Lütchens, 165 Stimmen, direkt gewählt

Christa Beyer, 133 Stimmen, direkt gewählt

Wolfgang Plath, 106 Stimmen, direkt gewählt

Benedict Dudda, 51 Stimmen, über Liste gewählt

 

CDU:

Eckhard Domnick, 125 Stimmen, direkt gewählt

Hans-Georg Stolte, 67 Stimmen, direkt gewählt

Eckhard Arndt, 61 Stimmen, über Liste gewählt

 

Ersatzpersonen:

UWGarstedt:

Ralf-Peter Gehrckens, 32 Stimmen

Heiko Büchner, 9 Stimmen

 

SPD:

Dr. Jan Tiemann, 50 Stimmen

Ernst Scharbau, 20 Stimmen

Reinhard Sprandel, 5 Stimmen

Dr. Evelyn Glensk, 4 Stimmen

 

CDU:

Julia Paul, 65 Stimmen

Birgit Hermann, 58 Stimmen

Anke Fochler, 32 Stimmen

Ingrid Domnick, 9 Stimmen

 

19.09.2011 / Autor: UWGarstedt

Kompetenz und Erfahrung

Eine wirksame Dorfpolitik kann nur in einem kompetenten Team gestaltet werden und benötigt zur Umsetzung einen erfahrenen und fachkundigen Bürgermeister.

Unser Bürgermeisterkandidat ist daher Klaus-Peter Wind.

Dafür, dass diese Linie weitergeführt wird, treten die Kandidaten der UWGarstedt für die Kommunalwahl 2011 an.

09.08.2011 / Autor: UWGarstedt

Warum der „Spieker“ immer noch wichtig ist!

Für den Planbereich des „Auetalzentrums“ hat das Gebäude des ehemaligen Gasthauses „Zum Spieker“ immer noch eine Schlüsselfunktion.

Nicht nur die Erweiterung des EDEKA-Marktes, sondern auch die weitere Entwicklung von Schule und Sport könnten eine größere Verkehrsbelastung der Spieker-Kreuzung mit sich bringen.

Da die ursprünglich geplante Verschwenkung der Bahnhofstraße nicht mehr realisierbar ist, wäre eine Verbesserung der Verkehrssicherheit unter Einbeziehung des „Spieker-Grundstücks“ möglich.

Ein weiteres Argument ist die Sicherung des Landhandelbetriebes, der mit einer weiteren Verdichtung der Wohnbebauung stark gefährdet ist.

Das Verfahren des Flächennutzungsplanes für das gesamte Gebiet des „Auetal“  ist noch nicht abgeschlossen. Somit können die gemeindlichen Planungen nicht weitergehen. Das richtige Konzept für den „Spieker“ wird erst im Einklang mit den Planungen erstellt werden. Erst dann ist auch klar, welche Nutzungen oder Maßnahmen möglich oder erforderlich sind.

 

Ein vom Rat beauftragter Gutachter hat festgestellt, dass die Substanz des Gebäudes erhalten werden kann, wenn die Undichtigkeit des Daches behoben wird.

Der Rat der Gemeinde hat in der letzten Sitzung am 9. Juni 2011 einstimmig beschlossen, das Dach zunächst mit einfachsten Mitteln abzudichten.

20.06.2011 / Autor: UWGarstedt

Ausbau der Bahnhofstraße beginnt am 15. Juli 2011!

Auf seiner Sitzung am 9. Juni hat der Rat einstimmig den Auftrag für die Erneuerung der Bahnhofstraße vergeben. Dazu gehören auch Teilstücke der Ringstraße und der Hauptstraße sowie die Oberflächenentwässerung im gesamten Bereich.

Im Zuge der Ausschreibung hatten fünf Firmen ihre Angebote eingereicht. Den Zuschlag für das wirtschaftlichste Angebot hat die Firma Hagemann und Knust aus Walsrode erhalten. Angefangen wird mit der Oberflächenentwässerung im Bereich der Hauptstraße/Ringstraße.

20.06.2011 / Autor: UWGarstedt

Erweiterung des EDEKA-Marktes in Garstedt

Ablehnende Haltung aus Winsen - Bedenken aus Salzhausen

Eigentlich sollte es doch nicht so schwierig und langwierig sein, unseren EDEKA-Markt in Garstedt zu vergrößern, damit er auch zukünftig auf wirtschaftlich gesunden Beinen stehen kann.

Warum ist das bis heute nicht geschehen, obwohl angeblich doch alle Voraussetzungen erfüllt sein sollen, wie man inzwischen auch im Dorf von vielen Seiten hören kann?

Bis heute gibt es leider immer noch Probleme mit den Stellungnahmen der „Träger der öffentlichen Belange". So hat z. B. die Gemeinde Salzhausen zwar grundsätzlich die Erweiterung des EDEKA-Marktes begrüßt, wollte aber keine zukünftig mögliche Begrenzung ihrer eigenen Gewerbeentwicklung riskieren. Diese Bedenken könnten mit einem Gutachten der Industrie- und Handelskammer (IHK) und einer Stellungnahme der Samtgemeinde ausgeräumt werden.

Auch die Stadt Winsen bleibt in ihrer letzten Stellungnahme bei ihrer ablehnenden Haltung, wie bereits im vorangegangenen Flächennutzungs-Planverfahren. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen angedachten Entwicklung in Pattensen, bezweifelt sie Angaben unserer Planer und der IHK und bittet um ein weiteres qualifiziertes Gutachten über die zu erwartende Umsatzumverteilung.

Diesen Bedenken widerspricht nun wiederum die IHK in einer weiteren neuen Stellungnahme Ende Februar, die allerdings in einzelnen Punkten noch nicht rechtssicher erscheint. Hinzu kommt, dass die Gemeinde nach der überregionalen Planung (Regionales Raumordnungs-programm, RROP) kein Grundzentrum darstellt und somit die Verkaufsfläche eigentlich zu groß wäre. Aber auch hier kann die IHK in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung abhelfen.

Gegenwärtig werden die Bedenken und Stellungnahmen von unserem Planer aufbereitet. Erst danach können der VA und der Rat in den nächsten Sitzungen eine Abwägung vornehmen und die Planung abschließen.
Soweit ist es leider noch nicht. Auch wir warten!


19.03.2011 / Autor: UWGarstedt

Wechsel Im Gemeinderat

Ralf-Peter Gehrckens übernimmt Ratsmandat

Matthias Öhler hat sein Ratsmandat niedergelegt. Nachrücker für ihn ist Ralf-Peter Gehrckens.

Wir danken Mathias Öhler für 14 Jahre intensive Ratsarbeit sowie anerkannt qualitativ gute und mutige Arbeit als Bauausschussvorsitzender. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.


28.10.2010 / Autor: Jürgen Hoops

Der Samtgemeinderat beschließt die 30. Änderung des Flächennutzungsplans (Auetal

Auf seiner Sitzung am 07.10.2010 hat der Rat der Samtgemeinde Salzhausen der Änderung des Flächennutzungsplanes zugestimmt. Es gab lediglich zwei Enthaltungen aus der Fraktion der SPD. Durch diesen Beschluss ist eine wichtige Hürde genommen.

Damit sind die Weichen für die Erweiterung des EDEKA Marktes Meyer gestellt. Eine wichtige Grundlage ist ein Gutachten der Industrie- und Handelskammer Lüneburg. Diese befürwortet die Erweiterung eines so genannten „Vollsortimenters" (EDEKA-Markt) und sieht in der Erweiterung eine Sicherung der wohnortnahen Versorgung für Garstedt und Wulfsen.

Unsere Befürchtungen, dass durch die Personalunion der Verwaltung von Salzhausen und der Samtgemeinde ein Interessenkonflikt die Entscheidung zu Lasten der Erweiterung des EDEKA Marktes beeinflussen würde, haben sich nicht bewahrheitet. Seitens des Samtgemeindebürgermeisters wurde deutlich Stellung für eine Erweiterung des EDEKA Marktes bezogen. Dies wird von der UWGarstedt ausdrücklich begrüßt.

Der gleichzeitig von der Gemeinde Garstedt beantragte Bereich für Schule und Sport wurde jedoch abgetrennt. Dieser Bereich soll in einem eigenen Verfahren ab November 2010 zügig entschieden werden, da die Samtgemeinde hier noch Beratungsbedarf sieht.


28.10.2010 / Autor: UWgarstedt

und es gibt sie doch – Kirchturmpolitik und Interessenkonflikte!

Wie berichtet, hat der Gemeinderat hat auf seiner Sitzung am 10. Juni mit seinem Aufstellungsbeschluss grünes Licht für die Erweiterung der Verkaufsfläche des Aktiv-Marktes an der Bahnhofstraße in Garstedt/Wulfsen gegeben. Gleichzeitig wurde die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden und Träger öffentlicher Belange beschlossen.

Um eine zügige Realisierung des Projektes zu ermöglichen, hatte die Gemeinde diesen Teilbereich als Bebauungsplan 12a aus der Auetal-Planung herausgelöst. Er umfasst die Fläche des Sondergebietes „Großflächiger Lebensmitteleinzelhandel" und das angrenzende Mischgebiet mit „Spieker". In dem Sondergebiet soll ein großflächiger Lebensmittelverbraucher-markt inklusive untergeordneten Einzelhandelsbetriebe (z.B. Bäckerei, Blumenladen etc) mit eine Gesamtverkaufsfläche von maximal 1.700 m² möglich sein. Wobei auf den Verbrauchermarkt 1.500 m² und die begleitenden Nutzungen insgesamt maximal 200 m² entfallen.

Bis vor Kurzem hatten alle Beteiligten ihre Zustimmung signalisiert, wenn es auch ein, im Sinne des Raumordnungsplanes des Landkreises, schwieriges Vorhaben ist, dass nur in Zusammenarbeit der Gemeinden Wulfsen und Garstedt und aller beteiligter Behörden zu realisieren ist.

Die Vorteile für eine Erweiterung des EDEKA-Marktes liegen auf der Hand:
Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung und damit Steigerung der Attraktivität des Nordens der Samtgemeinde Salzhausen. Verhinderung von Kaufkraftabfluss aus der Samtgemeinde Salzhausen. Bestandssicherung des Edeka Marktes und der vielen Arbeitsplätzen. Um nur einige Vorteile zu nennen.

EDEKA Erweiterung vor dem Aus?

Entgegen aller vollmundigen Ankündigungen hat man sich jetzt in der Gemeinde Salzhausen offenbar dafür ausgesprochen dem Vorhaben in Garstedt nicht zuzustimmen, da angeblich die vorhandene Kaufkraft innerhalb der Samtgemeinde zu 100 % ausgereizt ist.

Welch ein Zufall, dass in der Gemeinde Salzhausen gerade ein Discounter angesiedelt werden soll. Ein rechter Schelm, wer da denkt das hat was mit Kirchturmpolitik zu tun. Ist nicht der Samtgemeindebürgermeister auch Gemeindedirektor von Salzhausen und die Bauamtsleitung der Samtgemeinde auch stellvertretende Gemeindedirektorin der Gemeinde Salzhausen? Hier liegt ein Interessenkonflikt vor, der auf Kosten der Samtgemeindeentwicklung und der anderen Gemeinden ausgetragen wird. Im Besonderen, wenn die Salzhäuser Ablehnung durch die Bauamtsleiterin der Samtgemeinde begründet wird.

Am 23. September um 19:30 Uhr berät der Bauausschuss der Samtgemeinde im Rathaushaus Salzhausen unter dem Vorsitz von Jürgen Beyer (SPD, Garstedt) über die für das Vorhaben notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes der Samtgemeinde. Unterstürzen Sie die Entwicklung der nördlichen Samtgemeinde, indem Sie zahlreich die Sitzung besuchen.

23.09.2010 / Autor: UWGarstedt

Erneuerung der Bahnhofstraße

Planer stellt Planungsfortschritte vor

Auf der Bauausschusssitzung am 23.11.2009 stellte Herr Werner vom Planungsbüro INGWA die Fortentwicklung der Planungsvariante 14 für die Bahnhofstraße vor. Diese Variante beinhaltet eine mögliche Fahrbahnbreite von 5,50m oder 6,00m mit einseitig geführtem Bürgersteig in 2,50m Breite auf der südlichen Straßenseite. Auf der gegenüberliegenden Seite soll ein Grünstreifen entstehen. Die Fahrbahn soll im Straßenverlauf mehrfach leicht verschwenkt werden, um nicht die Optik einer „Rennstrecke“ zu schaffen.

Als Fahrbahnbelag ist diagonale Pflasterung vorgesehen. Gespräche zwischen Straßenbauamt und Planer ergaben, dass die vorgestellte Variante förderfähig ist. Auch der Vorschlag der UWGarstedt den Lkw-Verkehr durch die Bahnhofstraße zu reduzieren, indem die Zufahrt von der Hauptstraße in die Bahnhofstraße künftig nur durch die Ringstraße (Kreuzung Haupt- und Ringstraße) zugelassen wird, ist förderfähig. Allerdings müssten voraussichtlich bauliche Korrekturen am Einmündungsbereich vorgenommen werden.

Mittels eines Messgerätes wurden im Zeitraum vom 30.10. bis 6.11 eine Verkehrszählung vorgenommen. Sie ergab ein tägliches Verkehrsaufkommen von durchschnittlich 2.032 Fahrzeugen (PKW = 1.919, LKW = 85 und LZ = 28). Aufgrund dieses Ergebnisses ist eine Bauausführung in Bauklasse 3 erforderlich. Die Kosten für die Bauausführung in einer Fahrbahnbreite von 6.00m in Bauklasse 3 bezifferte Herr Werner mit ca. 1.580.000 €.

Ein Förderantrag ist bis zum 15.02.2010 zu stellen, die Entscheidung hierüber erfolgt vermutlich Mitte 2010. Ein Beginn der Baumaßnahme ist daher frühestens in 2011 möglich. Für die Umsetzung ist nach Meinung des Planers ca. ein Jahr anzusetzen.

In seiner Empfehlung an den Gemeinderat entschied sich der Bauausschuss gegen einen völlig unveränderten Neuausbau in Asphaltbauweise. Die vorgelegte Planung soll unter Abwägung der Vorschläge aus den Reihen der Zuhörer fortgeführt werden.

08.12.2009 / Autor: UWGarstedt

SG-Salzhausen: Unterstützung für das Krankenhaus Salzhausen beschlossen

Auf seiner Sitzung am 22. Juni hat der Samtgemeinderat mehrheitlich beschlossen die Restfinanzierung von 1.200.000 € für den Ausbau des Kranken-hauses in Salzhausen zu übernehmen und über die Samtgemeinde-Kasse abzu-wickeln. Voraussetzung ist allerdings eine anteilige Beteiligung der Mitgliedsgemeinden in Höhe von insgesamt 400.000 €. Die Samtgemeinde übernimmt dann die restlichen 800.000 €. Fünfzig Prozent dieser Summen sollen später vom Krankenhaus an die Gemeinden bzw. die Samtgemeinde zurück erstattet werden. Es ist jedoch fraglich, ob das Krankenhaus hierzu in der Lage sein wird.

Der Sitzung vorangegangen waren intensive Diskussionen in den Fraktionen und Ausschüssen. Basis dazu war ein Antrag der UWG Samtgemeinde-Fraktion die Gesamtsituation des Krankenhauses zu erläutern. Die im Antrag formulierten Fragen hinsichtlich eines betriebswirtschaftlichen Konzeptes, einer Bewertung der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, möglicher Alternativen zur Ausstattung und Finanzierung sowie einer Eigenbeteiligung des Krankenhauses selbst wurden von der Krankenhausleitung nur unzureichend beantwortet. Es herrschen daher Zweifel, ob die Investition von insgesamt 5,6 Mio. € dazu beiträgt, die Zukunft des Krankenhauses langfristig zu sichern. Hoffen wir, dass das Salzhäuser Krankenhaus in dem massiven Wettbewerb, der mittlerweile unter den Krankenhäusern herrscht, bestehen kann.


10.07.2009 / Autor: UWGarstedt

Anträge der UWGarstedt

Die UWGarstedt hat den Antrag gestellt, dass die Gemeinde eine Fachfirma beauftragt den Zustand der ortsprägenden Eichen und die Möglichkeit einer Unterpflanzung mit neuen Eichen zu untersuchen. Außerdem soll der Kostenaufwand für einen fachgerechten Baumschnitt ermittelt werden. Die Untersuchungsergebnisse sollen dann als Grundlage für weitere Maßnahmen zum Erhalt der ortsbildprägenden Eichen dienen.

Für die notwendigen Renovierungsanstriche der Buswartehäuschen wurde von der UWGarstedt angeregt, Kontakt mit der Grundschule aufzunehmen und zu prüfen ob Interesse besteht, im Rahmen eines Projektes die Buswartehäuschen kreativ zu gestalten.

Die UWGarstedt hat beantragt, die Bushaltestelle an der Hauptstraße zu befestigen, da die Halte-stelle überwiegend von Schülern genutzt wird und bisher nicht ausreichend gesichert ist.

07.06.2009 / Autor: UWGarstedt

Die Straßenbeleuchtung in Garstedt, stellt uns mehr und mehr vor Probleme

In Garstedt sind überwiegend noch Leuchtstoffröhren mit alter Technik im Einsatz. Die vorhandenen Lampen sind überwiegend alt und störanfällig. Ausfälle treten immer häufiger auf. Für das Auswechseln der Lampen wird jedes Mal eine Hubarbeitsbühne benötigt, die extra angemietet werden muss. Hierdurch entstehen hohe Kosten für die Gemeinde. Die Gemeindeverwaltung lässt daher nach Möglichkeit erst reparieren, wenn mehrere Lampen defekt sind. Probleme kann auch die Standsicherheit der Masten bereiten, insbesondere wenn sie älter als 20 Jahre sind.

Im Zuge der geplanten Erneuerung und Umgestaltung der Bahnhofstraße und der vorgesehenen Erweiterung des Auetals bietet es sich an, sich über neue Konzepte bei der Straßenbeleuchtung zu informieren. Bei der Auswahl der Leuchtmittel sollten neben dem Energieverbrauch und den Unterhaltskosten auch die Umweltbelastung durch Lichtsmog Beachtung finden. Schlecht abgeschirmte Straßenlaternen verursachen Lichtverschmutzung, die sich nicht nur negativ auf die Fauna auswirkt, sondern auch die Menschen schädigen kann.

Mittlerweile werden verschiedene Beleuchtungssysteme, teilweise mit elektronischer Regelung, angeboten:

  • Natriumdampf-Hochdrucklampen
  • Halogenmetalldampflampen
  • Kompaktleuchtstofflampen
  • Keramikbrennerlampen
  • LED-Lampen

In mehreren Kommunen laufen Tests mit neuen Konzepten. In Düsseldorf zum Beispiel, werden derzeit LED-Straßenlampen erprobt.


07.04.2009 / Autor: UWGarstedt

Winsen hat Bedenken zum Auetalzentrum

„Eine Vergrößerung des Auetalzentrums gehe über die normale Grundversorgung hinaus, zumal der Bereich zwischen Wulfsen und Garstedt kein Grundzentrum sei, heißt es aus dem Rathaus." (Wochenblatt vom 25.02.2009).

Das neue Landesraumordnungsprogramm (LROP) von 2008 jedoch fasst die Grund-versorgung deutlich weiter. Es lässt auch großflächigen Einzelhandel im Einzelfall außerhalb der Zentrenstrukturen zu. Im LROP wird für benachbarte Gemeinden folgendes besonders empfohlen: „Benachbarte Gemeinden, deren Siedlungsstrukturen räumlich und funktional eng verflochten sind, sollen zur Stärkung der gemeinsamen Entwicklungspotentiale ihre Planungen und Maßnahmen auf der Grundlage gemeinsamer Ziele und Grund-sätze zur regionalen Strukturentwicklung abstimmen". Das trifft für Wulfsen und Garstedt zu.

Kaufkraftverluste vermeiden
Garstedt und Wulfsen sind die Gemeinden in der Samtgemeinde Salzhausen mit der höchsten Steuerkraft. Sie liegen im Niveau mit den stärksten Gemeinden im Land-kreis Harburg auf gleicher Höhe.

Die Einzelhandelsflächen im Nordbereich der Samtgemeinde sind mit 0.2m² Ver-kaufsfläche pro Einwohner deutlich zu gering. Eine Erhöhung auf den Richtwert von 0,56 m² pro Einwohner ist anzu-streben, da eine zu geringe Fläche hohe Kaufkraftverluste zur Folge hat. Vor diesem Hintergrund haben die Gemeinden Garstedt und Wulfsen die Planungen für das Auetal-Zentrum vorangetrieben.

Kaufkraftentwicklung verbessern
Landkreis und Wirtschaftsförderungs-gesellschaft (WLH) bemühen sich seit langem die Kaufkraftentwicklung zu verbessern. Die Entwicklung des Auetal-Zentrums fügt sich in diese Zielsetzung ein. Das Kirchturmdenken der Stadt Winsen hingegen torpediert die Entwicklung der ganzen Region.

07.03.2009 / Autor: UWGarstedt

Vereinsförderung erweitert

Auf seiner Sitzung am 19. Januar hat der Rat der Gemeinde Garstedt eine Erweiterung der Vereinsförderung beschlossen. Neben der Jugendförderung wird es künftig auch eine Investitionsförderung für Neubauten, Erweiterungen, Umbauten und Modernisierungsmaßnahmen von Flächen und Stätten ab einer Investitionssumme von 5.000€ geben.

Der mögliche Zuschuss beträgt 10% der Investition, maximal 2.000€. Er wird einmal innerhalb von 7 Jahren gewährt. Bei Investitionen über 50.000€ hat sich der Rat die Möglichkeit einer individuellen Regelung per Ratsentscheidung vorbehalten.

27.02.2009 / Autor: Jürgen Hoops

Gemeinde ersteigert Spieker

Die Gemeinde Garstedt hat das ehemalige Gasthaus zum Spieker für 60.000,00 Euro ersteigert. Für die UWGarstedt waren mehrere Gründe ausschlaggebend, den Bürgermeister zu beauftragen, sich für die Gemeinde an der Versteigerung zu beteiligen.

 ***

Im Hinblick auf die Planungen für den Bebauungsplan „Auetal" ist das Grundstück von besonderer Bedeutung. Neben der Weitervermarktung hat die Gemeinde auch die Möglichkeit, die Sicherheit im Kreuzungsbereich zu verbessern. Eine mögliche Umnutzung des Gebäudes zu Wohnzwecken durch einen anderen Käufer hätte den Standort des Landhandels gefährden können.

27.02.2009 / Autor: Jürgen Hoops

Garstedt und Wulfsen planen gemeinsame Entwicklung des Auetal-Zentrums

Die gemeinsame Entwicklung des Auetal-Zentrums durch die Gemeinden Garstedt und Wulfsen nimmt weiter Formen an. Im September 2008 hat der Samtgemeinderat der Samtgemeinde Salzhausen mit der 30. Änderung des Flächennutzungsplanes eine Voraussetzung für den Eintritt in eine detailliert Planung geschaffen.

Ausstellungsbeschlüsse für Planung gefasst

Auf ihren Sitzungen am 28.10.2008 bzw. 31.10.2008 haben nun die Gemeinderäte von Garstedt und Wulfsen die Aufstellung eines Bebauungsplanes und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange beschlossen.

„Ziel der Planung ist insbesondere, die örtliche Grundversorgung zu verbessern, die Sport-, Spiel- und Freizeitflächen zu erweitern, Gewerbeflächen und damit verbundene Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitiges Wohnen zu ermöglichen sowie die Situation bezüglich der An- und Abfahrten der Schule zu verbessern".

Die Umsetzung und Vermarktung soll von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg mbH (WLH) und die Planung von dem Planungsbüro Stöhr übernommen werden. Entsprechende Verträge werden derzeit von den Gemeindeverwaltungen erarbeitet. Wenn Alles gut läuft, könnte der Bebauungsplan in einem Jahr fertiggestellt sein. Die WLH rechnet damit, dass die Vermarktung aller Flächen allerdings ca. 8 bis 10 Jahre dauern wird.

Einen aufwendigen und bürokratischen Planungsverbund zwischen Garstedt und Wulfsen wird es trotzt der grenzübergreifenden Planung nicht geben. Sofern Regelungen erforderlich sind, sollen hierfür - wie bereits in der Vergangenheit - vertragliche Vereinbarungen geschlossen werden.

Am 26.11.2008 um 19.00 Uhr findet die gemeinsame frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung der Samtgemeinde Salzhausen und der Gemeinden Garstedt und Wulfsen im Gasthof Gräper, Am Bahnhof 7 in Wulfsen statt. Einwohnerinnen und Einwohner haben hierbei die Möglichkeit sich zu informieren und Anregungen einzubringen.


Die UWGarstedt freut sich, dass die weitsichtigen Planungen für den Nordbereich der Samtgemeinde Salzhausen nun endlich Formen annehmen.

05.11.2008 / Autor: UWGarstedt

Überarbeitung des Flächennutzungsplanes der Samtgemeinde Salzhausen

Zurzeit befasst sich die Samtgemeinde Salzhausen mit der generellen Überarbeitung ihres Flächennutzungsplanes.

Vorgesehen sind folgende Schritte:

  1. die Digitalisierung des heutigen Standes,
  2. Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes
  3. Formelle Zustimmungsverfahren des neuen Flächennutzungsplanes mit der erforderlichen Veröffentlichung des gültigen Planes.

In dem Flächennutzungsplan wird für das ganze Gebiet der Samtgemeinde Salz-hausen die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung der einzelnen Mitgliedsgemeinden und die sich daraus ergebende Art der Bodennutzung dargestellt. In ihm sollen die voraussehbaren Bedürfnisse der Gemeinden für die nächsten Jahre in ihren Grundzügen enthalten sein.

Der Flächennutzungsplan ist ein vorbereitender Bauleitplan, der keine direkte Rechtskraft für den Bürger entfaltet, son-dern für Behörden verbindliche Hinweise zur Entscheidung über Genehmigungen von Vorhaben oder den Inhalt von Bebauungsplänen gibt. Seine Inhalte richten sich nach den Vorschriften des § 5 des Baugesetzbuches (BauGB).

Flächennutzungspläne müssen von der übergeordneten Verwaltungsbehörde genehmigt werden und sind für die Entwicklung nachgeordneter Planwerke bindend.

Wie soll sich Garstedt in der Zukunft entwickeln?

Hierbei sind wir Garstedter gefordert unsere Gedanken und unsere Vorstellungen für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde mit einzubringen, z.B.:

  • Wie soll die Gemeinde weiter wachsen?
  • Wo soll es baulichen Entwicklungen geben?
  • Welche Gewerbeentwicklung wird angestrebt?
  • Welche Flächen für öffentliche Einrichtungen werden benötigt?
  • Wo können Ersatz- und Ausgleichsflächen für Baumaßnahmen entstehen?
  • Welche Flächen sollen unter Schutz gestellt werden, bzw. welche Flächen sollen nicht mehr unter Schutz stehen?

03.09.2008 / Autor: Jürgen Hoops

33,4 Mio. Euro Kaufkraft fließen jährlich aus der Samtgemeinde Salzhausen ab

Unsere Samtgemeinde Salzhausen hat etwa 14.000 Einwohner. Diese haben für ihren gesamten Lebensunterhalt in 2007 ca. 73,9 Millionen Euro ausgegeben. Davon entfallen ca. 34,8 Mio. Euro auf Lebens-, Gesundheits- und Körperpflegemittel. 26,9 Mio. Euro geben die Samtgemeindebürger für den aperiodischen Bereich (Bekleidung, Elektronik, Möbel, Haushaltsbedarf, Gartenbedarf etc.) aus.

Von den verfügbaren 73,9 Mio. Euro werden 33,4 Mio. Euro außerhalb der Samtgemeinde ausgegeben.

Für den gesamten Landkreis Harburg (ca. 240.000 Einwohner) beträgt der Kaufkraftabfluss alarmierende 450 Mio. Euro. Er ist damit als Einzelhandelsstandort das Schlusslicht unter den Hamburger Umlandkreisen.

Das besagt eine Grundlagenstudie zur Situation des Einzelhandels im Landkreis Harburg, die von der WLH Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg mbH mit Unterstützung der Sparkasse Harburg-Buxtehude bei der GfK Geomarketing GmbH - GfK PRISMA Institut, Hamburg, in Auftrag gegeben wurde.

Die Studie besagt weiterhin, dass hier gegengesteuert werden muss.

Für unsere Gemeinde, deren Einwohner ein verhältnismäßig hohes Einkommen erwirtschaften, ergibt sich ein Kaufkraftverlust von ca. 4 - 5 Mio. Euro. Wir im „kleinen" können natürlich nur im Verbund des Landkreises, gemeinsam mit den anderen Körperschaften gegensteuern. Aber Projekte wie z.B. das Auetalzentrum sind durchaus geeignet, den Abfluss von weiterer Kaufkraft aufzuhalten. Solche Maßnahmen müssen deshalb gefördert werden.

22.04.2008 / Autor: UWGarstedt / Quelle: GfK PRISMA Institut

Anliegerbeitrag für Straßenausbau entfällt

Auf seiner Sitzung am 13. Dezember 2007 hat der Gemeinderat Garstedt die vorhandene Straßenausbaubeitragssatzung aufgehoben. Das bedeutet, dass zukünftig auf die Erhebung von Anliegerbeiträgen für eine Straßenerneuerung verzichtet wird.
Für die Finanzierung der Anliegerbeiträge, die nun aus dem Gemeindehaushalt erfolgt, ist eine Erhöhung der Grundsteuer erforderlich. Die Höhe der Anhebung wird im Rahmen der Aufstellung des Haushaltes beraten.

06.01.2008 / Autor: UWGarstedt

Straßenausbau für „Null Euro“ Anliegerbeitrag!?

Einen Straßenausbau für „Null Euro“ Anliegerbeitrag geht natürlich nicht. Denkbar wäre es aber, die Straßenausbaukosten grundsätzlich auf die Schultern aller Bürgerinnen und Bürger zu verteilen. Durch eine Änderung in der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO) besteht jetzt die Möglichkeit auf die Straßenausbaubeitragssatzung zu verzichten.

Ohne eine Verbesserung der Einnahmesituation der Gemeinde ist ein derartiger Schritt jedoch nicht zu machen. Zwar ist die Einnahmeentwicklung in Garstedt deutlich verbessert, dennoch werden wir um eine Anhebung der Grundsteuern für die Finanzierung der Anliegeranteile nicht umhin kommen.

Die Gemeinde Tostedt hat diesen Schritt vollzogen und damit sehr gute Erfolge erzielt. Eyendorf und Gödenstorf sind dem Beispiel bereits gefolgt; andere Gemeinden beraten derzeit darüber.

Vieles spricht dafür, auch in Garstedt die Straßenausbaubeitragssatzung abzuschaffen.

  • Kein Anlieger gerät durch Straßenausbaubeiträge in finanzielle Schwierigkeiten, Härtefälle werden vermieden
  • Es gibt weniger Streit um den Ausbau.
  • Es gibt keine Gerichtsverfahren um die Abrechnung.
  • Ungerechtigkeiten werden vermieden (z. B. bei einseitiger Bebauung).
  • Die Planung und Umsetzung der Straßenbau-Maßnahmen geht schneller, wird effizienter und damit auch kostengünstiger.

 

10.12.2007 / Autor: UWGarstedt

WLH möchte Auetal-Zentrum entwickeln

Die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises Harburg (WLH) hat großes Interesse den Gewerbestandort Auetal-Zentrum gemeinsam mit Garstedt und Wulfsen entwickeln.
Um die Entwicklung von Gewerbegebieten an Hand von konkreten Projekten aufzuzeigen, hatte die WLH zu einer Besichtungstour durch einige Gewerbegebiete im Landkreis Harburg eingeladen.

***

Ratsmitglieder aus Garstedt und Wulfsen, sowie weitere interessierte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kreisverwaltung waren dieser Einladung gefolgt.
Die Resonanz auf diese Fahrt war allgemein sehr positiv. Alle besuchten Gebiete werden und haben sich gut entwickelt. Hanstedt z.B. plant bereits eine Erweiterung. Dort ist die Nachfrage heimischer Betriebe nach Ansiedlungsfläche groß.

08.12.2007 / Autor: Jürgen Hoops

Naturparkregion Lüneburger Heide kommt voran

In den vergangenen Wochen ist die Naturparkregion Lüneburger Heide ein erhebliches Stück vorangekommen. Unter Beteiligung auch aus Garstedt (Hans Dieter Müller) und Wulfsen (Jürgen Persiel) wurde mit Hochdruck an dem Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) erarbeitet.

Unter dem Leitthema „Naturparkregion Lüneburger Heide - Die Partnerschaft zur erfolgreichen Zukunftsgestaltung im ländlichen Raum" sollen künftig sechs Entwicklungsziele verfolgt werden:

  • vernetzte Region
  • profilierte Region
  • lebenswerte Region
  • wachsende Region
  • nachhaltige Region und
  • lernende Region

Von den Mitgliedern des Naturparks wurden bisher ca. 300 Projekte unterschiedlichster Art in das REK eingebracht und zur Förderung vorgeschlagen. Sie gliedern sich in die Handlungsfelder Tourismus, Daseinsvorsorge, Wirtschaftsförderung und Kulturlandschaft.

Auch der Bereich der Samtgemeinde Salzhausen ist mit Projekten vertreten, die für Garstedt und Wulfsen von Interesse sind:

Projekt Nr. 1: Radwandererlebnis „Rund um Garstedt, eine Querfeldeintour" (UWG)
Projekt Nr. 2: Radweg von der Hohen Geest zur Kreisstadt
Projekt Nr. 6: Aubachtal mit Vernetzung Seeve - Luhe (hier mit Radwegverbindung Garstedt Annerkämpe nach Bahlburg) (UWG)
Projekt Nr.13: Themenradrundwege durch die Samtgemeinde Salzhausen (UWG)
Projekt Nr.40 : Wanderwegekonzept Wulfsen mit Anschluss an uml. Gemeinden (UWG)
Projekt Nr.109: Touristische Sehenswürdigkei-ten der Hohen Geest, Ausbau und Pflege (UWG)
Projekt Nr.177: Entwicklung des Auetalzent-rums, Verbesserung der wohnortnahen Infra-struktur im Nordbereich der Samtgemeinde Salzhausen (UWG)
Projekt Nr.220: Naturnahe Gestaltung der Luhe mit ihren Nebenbächen in SFA/LG/WL (UWG)
Projekt Nr.281: Heide-Inseln
Projekt Nr. ?: Landesweiter Radweg Elbe - Heide - Harz (UWG)

Am 30. August wurde der Entwurf des Regionalen Entwicklungskonzeptes in Salzhausen unter großer Beteiligung aus Politik und Wirtschaft der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf der 3. Regionalkonferenz am 12. September soll es nun verabschiedet und zur Bewerbung als LEADER Region („LEADER" = EU Förderung des ländlichen Raumes.) eingereicht werden.

Warum diese Anstrengungen?

Die Zentrale Heide (ohne den Norden der Samtgemeinde Salzhausen) hat in den letzten sechs Jahren 2,5 Millionen EU LEADER Fördergelder zur Umsetzung wichtiger Projekte bekommen. Weitere 2 Millionen Fördergelder könnten in den nächsten 6 Jahren in die erweiterte Region mit Garstedt und Wulfsen fließen, wenn sie als LEADER Region von der Landesregierung anerkannt wird.

Diese Fördergelder gibt es zusätzlich zu den 1,8 Milliarden Euro für den ehem. Regierungs-bezirk Lüneburg. Um auch an diese sogar noch wichtigeren „Töpfe" heranzukommen ist es ein „MUSS" mit den eigenen Projekten im REK vertreten zu sein. Die Chancen zur Gewinnung von EU Geldern steigt dadurch nicht unerheblich.

 

30.09.2007 / Autor: Hans Dieter Müller

Die Garstedter Flatterulme

Die Garstedter Flatterulme ist ca. 30 m hoch und hat einen gemessenen Umfang von 550 cm. Sie ist ca. 210 Jahre alt und gesund", befand der „Baumdoktor" und Dendrologe Dr. Gordon Mackenthun vom Ulmenkontor Hamburg, den die UWGarstedt um Rat und Hilfe gebeten hatte. Eine Impfung zum Schutz gegen die gefürchtete Ulmenkrankheit erwies sich als unnötig.

Ulmen sind selten geworden

Die „holländische Ulmenkrankheit" (ein ostasiatischer Pilz) hat weltweit etwa 200 Millionen Ulmen absterben lassen. Zum Glück ist die Flatterulme vom Ulmensterben deutlich weniger betroffen als andere Ulmen. Der Ulmensplintkäfer, der hauptsächliche Verbeiter des Ulmensterbens, fliegt die Flatterulme aufgrund der Rindeninhaltsstoffe seltener an.

Flatterulmen werden bis 35 Meter hoch. Sie kommen vor allem in Auwäldern und auf feuchten Böden vor. Sie vertragen wochenlange Überflutungen. Eine Anpassung auf diese besonderen Bodenverhältnisse stellen die Brettwurzeln dar, die sie ausbilden kann. Brettwurzeln erhöhen die Stabilität des Baumes auf aufgeweichten Böden.


07.06.2007 / Autor: Jürgen Hoops

Region Naturpark Lüneburger Heide

Nicht nur große Projekte sind wichtig

im Februar dieses Jahres wurde die Erweiterung des Naturparks Lüneburger Heide amtlich. 31 Gemeinden und 4 Städte aus 3 Landkreisen haben sich zur Region Naturpark Lüneburger Heide zusammengeschlossen, um den Schutz und die Nutzung von Natur und Landschaft im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung der Region optimal miteinander zu verbinden.
Der erweiterte Naturpark soll dazu beitragen, die Zentrale Lüneburger Heide zu einem Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum überdurchschnittlicher Qualität zu entwickeln. Zu seinen Hauptaufgaben zählen die Koordination regionaler Entwicklung über alle Verwaltungsgrenzen hinweg, die Förderung der Zusammenarbeit der Akteure, die Vermarktung der Region nach außen sowie die Akquisition von Fördermitteln.

In den kommenden Monaten muss nun ein regionales Entwicklungskonzept (REK) erarbeitet werden. Das REK ist ein Ent-wurf für die zukünftige Entwicklung der Region. Auf Grundlage einer regionalen Stärken-Schwäche-Analyse werden hier-bei Planungen, Projekte und Maßnahmen entwickelt, um die Ziele der Region voranzutreiben.
In dieses Konzept sollten alle notwendigen, wertvollen und wünschenswerte Projekte und Vorhaben mit aufgenommen werden, wie z.B. das Auetal-Zentrum und andere Infrastrukturmaßnahmen.

Nicht nur große Projekte sind wichtig, sondern auch viele touristisch interessante Punkte wären sinnvoll gebündelt in das REK mit einzuarbeiten. Was hat Garstedt an „Touristisches" zu bieten, die wir dann und wann unseren Besuchern zeigen, erklären und vielleicht ein wenig stolz darauf sind,

  • den Hambergturm,
  • den „Mörderstein",
  • die alten Bauernhäuser,
  • Klein Thüringen,
  • „Wilhelm Langschwert"
  • den Jahrhundertstein,
  • die Wunderulme und die Schlangenbuche,
  • und ??????

Wir sollten aus diesen vielen Sehenswürdigkeiten ein sinnvolles Paket für uns hier in Garstedt und unsere Besucher schnüren.

Wir möchten die vielen kleinen Punkte zusammentragen und etwas GROSSES daraus machen. Dazu erbitten wir Ihre Hilfe und Ihr Wissen.


13.05.2007 / Autor: UWGarstedt

Garstedt und Wulfsen wollen stärker zusammenarbeiten

Bisher fand ein Informationsaustausch zwischen Garstedt und Wulfsen offiziell nur auf der Bürgermeisterebene statt. Erstmals haben sich nun auch die Gemeinderäte aus Wulfsen und Garstedt getroffen, um über Vorstellungen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu diskutieren und Informationen auszutauschen.

Im Vordergrund stand die gemeinsame Entwicklung des Auetal-Zentrums, für das Wulfsen und Garstedt bereits im Februar 2006 einen gemeinsamen Antrag auf EU-Strukturförderung beim Landkreis Harburg eingereicht haben.

Bei dem Auetal-Zentrum handelt es sich um die Fortentwicklung des Gebietes rund um den EDEKA-Markt Meyer. Im Rahmen der EU-Förderung können bis zu 80 % der anfallenden Kosten für Infrastruktur-Maßnahmen erstattet werden.
Wie dieses Gebiet entwickelt werden soll, muss nun von beiden Gemeinden erarbeitet werden.

Auch über weitere Projekte, wie zum Beispiel das Rad- und Wanderwegekonzept „Aubach Tal" und die naturnahe Gestaltung der Luhe mit ihren Nebenbächen, die ebenfalls EU-Förderanträge vorliegen, wurde gesprochen.

Weitere Themen waren der Straßenbau, die Dorfentwicklung und die Einbindung von Neubürgern in das Dorfgeschehen.

Alle Beteiligten fanden den Abend sehr informativ und einigten sich auf eine Fortsetzung dieser Gespräche.


13.04.2007 / Autor: Jürgen Hoops

Die UWGarstedt hat einen neuen Vorstand

Seit der Mitgliederversammlung im Februar hat die UWGarstedt einen veränderten Vorstand. Der bisherige Vorsitzende Dr. Klaus Hartmann hatte diese Veränderung angeregt, um weitere Mitglieder aktiver einzubinden. Die Versammlung folgte seinem Vorschlag und wählte Gerd Trautvetter zum ersten Vorsitzenden. Ulrike Schmidt wurde erste stellvertretende Vorsitzende. Zweiter stellvertretender Vorsitzender bleibt Joachim Pehl. Thomas Kruse übernimmt das Amt des Schriftwarts. Das Amt des Kassenwartes verbleibt bei Dr. Klaus Hartmann.

Zufrieden äußerte sich der bisherige Vorsitzende, Klaus Hartmann, über den Verlauf des vergangenen Jahres. Die UWGarstedt hat bei der Kommunalwahl hervorragende abgeschnitten und konnte ihr Ergebnis um 4% auf 55,0% steigern. Sie ist damit nach wie vor mit sechs Mitgliedern im Rat vertreten.

Neben einem gelungenen Wahlfrühschoppen mit Country Musik auf dem Hof von Bruno Engel wurden die Teilnehmer der Monatstreffs mit Informationen

  • zur Bio-Gasanlage
  • zu den Themen Erbschaftsrecht, Patientenverfügung,
  • zu Bebauungsplänen
  • zu Wasserschutzgebieten
  • über die aktuelle Ratsarbeit
  • zur Finanzlage der Gemeinde
  • zur EU-Strukturförderung, z.B. dem Auetal-Zentrum

versorgt.

02.03.2007 / Autor: UWGarstedt

Entwurf des Niedersächsischen Landesraumordnungsprogramms (LROP) liegt vor

"Eine nachhaltige Sicherung der natürlichen Lebensgrundlage, dauerhaft gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen des Landes, wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung, eine Stärkung der regionalen Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit insbesondere in den ländlichen Regionen"

Diese Zielsetzungen stehen im Entwurf des Niedersächsischen Landesraumordnungsprogramms (LROP). Weiter heißt es dort: „Es ist kommunale Aufgabe, die Voraussetzungen einer ausreichenden, kostengünstigen und möglichst wohnortnahen Grundversorgung in allen Gemeinden ... zu sichern und zu verbessern."

Wir sehen hierin die Bestätigung, dass Garstedt und Wulfsen mit dem im Rahmen der EU-Strukturförderung gemeinsam geplanten Projekt „Auetal-Zentrum" den richtigen Weg beschritten haben.

Nach den Ratsbeschlüssen in Garstedt und Wulfsen zum Projekt „Auetal-Zentrum" hat die Samtgemeinde Salzhausen bereits reagiert und die hierfür erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes (F-Plan) beschlossen. Ferner sind bereits Projekt-partner eingebunden, die selbst aktiv tätig sind. Wir freuen uns, dass es vorangeht.

Zur aktuellen Situation der EU-Struktur-förderung hat der Landkreis Harburg den Gemeinden eine Anleitung zur Umsetzung förderfähiger Projekte zur Verfügung gestellt. Die Gemeinden sollen:

  • Projektideen entwickeln und qualifizieren
  • Projektpartner ansprechen und einbinden
  • Kofinanzierung sicherstellen
  • Förderanträge schreiben
  • Lobbyarbeit betreiben
  • Projektträgerschaft übernehmen
  • Umsetzung der Maßnahmen koordinieren und kontrollieren
  • Verwendungsnachweise erbringen, Er-folgskontrolle durchführen.

Landesraumordnungsprogramm
Das Landesraumordnungsprogramm ist die Grundlage und der Rahmen für raumbedeutsame Planungen und Entwicklungen. Die regionalen Planungen im Landkreis und in den Gemeinden bauen darauf auf bzw. orientieren sich daran. Die weiteren Details werden in Abstimmung mit der überregionalen Planung im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) und im Flächennutzungsplan geregelt.

04.02.2007 / Autor: Jürgen Hoops

Aufstellungsbeschluss für eine Biogasanlage gefasst

In Garstedt wird voraussichtlich im Bereich der Annerkämpe in der Nähe des Kunst-stoffwerkes eine Biogasanlage errichtet.

Nach eingehender Information und Diskussion hat der Rat hierzu einen einstimmigen Aufstellungsbeschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan (B-Plan) gefasst.

Im ersten Schritt wird ein „Grobplan" vom Büro Patt & Stöhr erarbeitet. Dieser wird dem Gemeinderat, allen Trägern öffentli-cher Belange und den Bürgern Garstedts vorgestellt. Kritik und Anregungen aus diesen Anhörungen werden in einer zwei-ten Phase durch den Rat abgewogen und eventuell in den B-Plan eingearbeitet.

Nicht alle Details, die zur Errichtung und zum Betrieb der Anlage erforderlich sind, können mit diesem B-Plan geregelt wer-den. Die Gemeinde beabsichtigt deshalb vor Beschluss des B-Planes mit dem Investor einen städtebaulichen Vertrag zu vereinbaren. Zu regeln ist mit diesem Vertrag u.a. die Unterhaltung aller Zuwegungen, weitergehende Sicht- und Lärmschutzvorrichtungen und auch Fragen zur Verkehrsbelastung des Ortes.
Darüber hinaus sind zur Betriebserlaubnis der Anlage weitreichende gesetzliche Vorschriften zu erfüllen. Dazu ist der Investor verpflichtet.

02.01.2007 / Autor: UWGarstedt

Garstedter Bauausschuss empfiehlt Biogasanlage

Nach eingehender Diskussion hat der Bauausschuss einstimmig einen Aufstellungsbeschluss für die Planung eines Sondergebietes „Biogas" in den Neuen Wiesen empfohlen. Die Planungskosten und Unterhaltungskosten der Zuwegungen sollen in einem städtebaulichen Vertrag mit dem Betreiber geregelt werden. Der Vorsitzende Matthias Öhler brachte es auf den Punkt: „Wer Geld verdienen will, der muss auch die Kosten tragen."

Zuvor hatte sich der Bauausschuss ausführlich mit der Klärung der verkehrlichen Anbindung der Anbauflächen und der Verkehrsbelastung des Dorfes auseinandergesetzt. Nach den Ausführungen des Investors, wird die Hauptmenge der Biomasse, vorwiegend Mais, aus dem Bereich Bahlburg und Vierhöfen angeliefert. Für eine kurze Verbindung zu den Anbauflächen wird erwogen zwei Garstedter Wirtschaftswege in der Langen Heide herzurichten. Durch diese Maßnahme sollen Fahrten durch das Dorf vermieden werden. Nur 17% der Transporte, vorwiegend aus Richtung Toppenstedt, würden durch Garstedt geführt, erklärte die Vertreterin des Investors. Das sollen etwa 9 Fahrten am Tag während der Erntezeit von 10 Tagen sein. Nach Aussage des Garstedter Betreibers sind Transporte über den Höllenberg und die Bahnhofstraße nicht vorgesehen.

03.12.2006 / Autor: UWGarstedt

Klaus-Peter Wind bleibt Bürgermeister in Garstedt

Neuer Rat in Garstedt konstituiert

Alter und neuer Bürgermeister von Garstedt ist Klaus-Peter Wind. Mit neun Ja-Stimmen und zwei Nein-Stimmen wählte der Rat ihn in geheimer Wahl erneut zum Bürgermeister. Die geheime Wahl war zuvor von der SPD beantragt worden.

Für den Verwaltungsausschuss wurden neben dem Bürgermeister von den Fraktionen Gerd Trautvetter (UWGarstedt) und Eckhard Dom-nick (CDU) benannt. Die SPD lässt ihr Grundmandat als beratendes Mitglied von Christa Beyer wahrnehmen.

Zum 1. Stellvertreter des Bürgermeisters wählten die Ratsmitglieder einstimmig Gerd Trautvetter (UWGarstedt). 2. Stellvertreter wurde Eckhard Domnick (CDU), der ebenfalls einstimmig gewählt wurde.

Der Bauausschuss besteht wieder aus 5 Mitgliedern unter dem bewährten Vorsitz von Matthias Öhler (UWGarstedt). Weitere Mitglieder sind Gerd Trautvetter (UWGarstedt), Jürgen Hoops (UWGarstedt), Hans-Georg Stolte (CDU) sowie Ernst Scharbau (SPD).
Zum Verwaltungsvertreter des Bürgermeisters wurde auf Vorschlag des Bürgermeisters erneut Gerd Trautvetter einstimmig gewählt.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Rat und eine rege Beteiligung der Garstedterinnen und Garstedter.

03.12.2006 / Autor: UWGarstedt

Tolle Stimmung auf UWG-Frühschoppen mit Country-Music

Peter Caulton and the A-Team begeisterten die Gäste

Tolle Stimmung herrschte auf dem UWG-Frühschoppen am 3.September in Garstedt, der bis in die späten Nachmittagsstunden andauerte. Bereits der erste Song von Peter Caulton ließ die Besucher gebannt aufhorchen. Welch eine Stimme! Kommentar eines Besuchers: „Der hat ja eine Stimme wie Jonny Cash“. Dass Peter ein Top-Sänger ist, wissen die Australier bereits seit langem – nun wissen auch wir es. Gemeinsam mit der Little River Band, Emmylou Harris, Kenny Rogers, uva. (um mal ein paar eindrucksvolle Namen fallen zu lassen) tourte lange Zeit durch Australien.

Mit dabei, Nils Tuxen, Europas bester Steel-Gitarrist, der nach Garstedt gekommen war, obwohl er am Abend noch einen Auftritt mit den Texas Texas Lightning hatte. Viele kennen ihn bereits von seinen Auftritten in Garstedt mit der Gruppe Third Coast oder haben CD’s bekannter Künstler oder Gruppen (Texas Lightning, Schürzenjäger, Sascha, Udo Lindenberg, Bellamy Brothers, Tina Turner usw.) im Schrank, auf denen er zu hören ist.

***

Am Schlagzeug zeigte Eddie Filipp seine Fähigkeiten. Wenn er nicht in Garstedt auftritt, spielt er live und im Studio mit: THE KINGFISH, Inga Rumpf, Andy Scott´s SWEET, Alex Conti, Sweety Glitter, Rudof Rock & die Schocker, usw..
Am Bass, Benjamin Hüllenkremer, der als Tour- und Studiomusiker mit vielen bekannten Künstlern zusammenarbeitet. Hierzu gehören u.a. Alexander, Alphaville, No Angels, Sarah Brightman, Yvonne Catterfeld, Gunter Gabriel, Jeanette.

Selbst der zeitweise heftige Regen konnte die Stimmung nicht verderben. Im Zelt wurde zusammengerückt, fröhlich den Country-Songs gelauscht und bei bekannten Songs wie „Take me Home” auch mal kräftig mitgesungen. Die jüngeren Gäste vergnügten sich derweil beim Torwandschießen, in der Hüpfburg, beim Dosenwerfen oder am Glücksrad. Währenddessen hatten die Teams an der Wustbude, am Biertresen und am Weinstand alle Hände voll zu tun, um für das leibliche Wohl der Gäste zu sorgen. Allen Helfern und Gästen ein herzliches Dankeschön für den gelungenen Frühschoppen. Ein ganz besonderer Dank geht an Bruno Engel und seine Frau, die Hof und Scheune für das Fest zur Verfügung stellten.

Da der Spaß im Vordergrund stand, fanden politische Diskussionen mehr am Rande statt. Wer wollte, konnte sich jedoch an der Pinnwand einen Überblick über die Arbeit der der UWGarstedt und der UWG-Samtgemeinde Salzhausen verschaffen. Fazit: ein gelungener Frühschoppen, für den es sich gelohnt hat, auf Wahlplakate zu verzichten. Fotos von der Veranstaltung können hier angesehen werden.

13.09.2006 / Autor: Jürgen Hoops

Live Wahlergebnisse im Internet - die Pleiten, Pech und Pannen Show

Keine Online-Wahlergebnisse für den Landkreis Harburg und für zahlreiche Gemeinden

Verdrossene Stimmung herrschte sicherlich am Wahlabend auf vielen Wahlpartys und bei interessierten Wählern. Der Server des Internetproviders, auf dem die Internetauftritte des Landkreises Harburg und vieler Gemeinden laufen, war wegen „Überlastung" nicht erreichbar. Betroffen war unter anderem auch die Samtgemeinde Salzhausen. Wer Ergebnisse haben wollt, musste sich in das Salzhäuser Rathaus begeben oder versuchen telefonisch etwas zu erfahren. Anders bei der Stadt Winsen, die nicht an dieses System angeschlossen ist, hier gab es die Ergebnisse live.
Hat der Landkreis Harburg mal wieder kein glückliches Händchen bei der Auswahl des Providers?
Nicht einmal eine Entschuldigung für diese Panne ist auf den Seiten des Landkreises zu finden.

12.09.2006 / Autor: Jürgen Hoops

UWGarstedt gewinnt bei der Kommunalwahl in Garstedt

Gleiche Sitzverteilung wie 2001 durch geändertes Berechnungsverfahren

Die UWGarstedt geht als deutlicher Gewinner  aus der Kommunalwahl am 10.September 2006 hervor. 55.2% der Wähler sprachen uns das Vertrauen aus. Hiermit übertreffen wir das Ergebnis von 2001 um 4,2%. Vielen Dank allen unsere Wählerinnen und Wählern.

Die CDU erzielte 30,9% und konnte sich damit leicht verbessern (2001 - 29,66%). Die SPD musste Verluste hinnehmen, für sie stimmten 13,9% der Wählerinnen und Wähler. 2001 erhielt sie noch 17,46%.

Obwohl sich die Stimmanteile im Vergleich zur Kommunalwahl 2001 deutlich verändert haben, kommt es bei der Sitzverteilung zum gleichen Ergebnis. Der Grund hiefür liegt in dem gegenüber 2001 geänderten Berechnungsverfahren. 2006 wurde das Verfahren Hare-Niemeyer eingesetzt, 2001kam das Verfahren D'Hondt zur Anwendung.

Die UWGarstedt erhält somit 6 Sitze im Gemeinderat. Sie wird, wie bereits in der vergangenen Periode, vertreten durch,

  • Klaus-Peter Wind,
  • Joachim Pehl,
  • Gerhard Trautvetter,
  • Mathias Öhler,
  • Dr. Klaus Hartmann und
  • Jürgen Hoops.

Die 3 Sitze der CDU gehen an Eckhard Domnick, Hans-Georg Stolte und Friedrich Schmidt. Christa Beyer und Ernst Scharbau ziehen für die die SPD (2 Sitze) in den Gemeinderat.


11.09.2006 / Autor: Jürgen Hoops

Biogasprojekt in Garstedt geplant

Anlage soll 625 Kilowatt errreichen

Auf der Bauausschusssitzung vom 17. Juli 2006 hat die Firma Voltwerk AG ihre Pläne für den Bau einer Biogasanlage vorgestellt. Das Vorhaben wird gemeinsam mit einem Garstedter Landwirt geplant.

Der vorgesehene Standort liegt östlich des Kunststoffwerkes in der Annerkämpe an dem asphaltierten landwirtschaftlichen Weg. Betrieben werden soll sie mit Rindergülle und Maissilage, die aus dem eigenen Betrieb und von Landwirten aus Vierhöfen und Bahlburg stammt.

Die Anlage soll eine Nennleistung von 625 Kilowatt erreichen. Damit liegt sie deutlich über dem Rahmen für einen landwirtschaftlich privilegierten Betrieb. Ab einer Leistung von 500 Kilowatt handelt es sich um eine gewerbliche Biogasanlage und erfordert die Aufstellung eines Bebauungsplanes durch die Gemeinde. Außerdem ist eine Flächennutzungsplanänderung bei der Samtgemeinde zu beantragen. Damit liegt die Entscheidung für oder gegen das Vorhaben in der Hand des Gemeinderates.

29.07.2006 / Autor: Jürgen Hoops

Naturpark Lüneburger Heide

Garstedt wird Gründungsmitglied

Aus einer Ratssitzung am 29. Mai hat der Garstedter Rat mehrheitlich den Beitritt zum Verein „Naturparkregion Lüneburger Heide" beschossen. Damit wird Garstedt aktives Mitglied im Naturpark. Bereits seit längerer Zeit hatte sich die UWGarstedt ausführlich und kritisch mit diesem Thema befasst. Im Besonderen die Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft, mögliche Einschränkungen für die Entwicklung der Gemeinde sowie die Gebietsabgrenzung, die nur das Garstedter Landschaftsschutzgebiet in den Naturpark einbezieht, und die Finanzierung wurden ausgiebig diskutiert.

Die UWGarstedt hat sich einstimmig für einen Beitritt ausgesprochen, da

  • bestehende Bedenken von Frau Feddersen (Regionalmanagerin) und Herrn Höper (Arbeitsgruppe Naturpark), die den Rat über das Konzept informierten, weitgehend ausgeräumt werden konnten;
  • auch wenn nur das Garstedter Landschaftsschutzgebiet räumlich im Naturpark liegt, nun das ganze Garstedter Gemeindegebiet von den Vorteilen des Naturparks profitiert;
  • wir an der gemeinsamen Entwicklung der Region aktiv teilnehmen können;
  • auch wenn Garstedt bereits im EU-Fördergebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg liegt, wir die Möglichkeit haben, zusätzlich über die Naturparkregion EU-Fördermittel beantragen zu können;
  • Garstedt sich seinen Nachbargemeinden gegenüber solidarisch zeigen sollte.

19.06.2006 / Autor: Jürgen Hoops

Auetal-Zentrum Garstedt - Wulfsen

Die Gemeinden Garstedt und Wulfsen haben am 15.2.06 einen Antrag auf EU-Strukturförderung zur Entwicklung eines Nebenzentrums "Auetal-Zentrum" beim Landkreis Harburg eingereicht. Bei dem Auetal-Zentrum handelt es sich um die Fortentwicklung des Gebietes rund um den EDEKA-Markt Meyer. Anlass für dieses kurzfristige Handeln ist die anstehende Änderung der EU-Strukturförderung für die Jahre 2007 bis 2013. In diesen Zeitraum sollen mehr als 1 Mrd. € Fördergelder für den Bereich des ehemaligen Regierungsbezirkes Lüneburg fließen, da er nach EU-Vorstellungen als strukturschwach gilt.

***

Die Förderrichtlinien sind zwar noch nicht konkret beschlossen, es wird aber erwartet, dass vor allem Gemeinschaftsprojekte wie das Auetalzentrum gefördert werden. Bis zu 80 % der Kosten könnten hierfür erstattet werden. Stärkung des Nordbereiches der SamtgemeindeDieses wäre eine einmalige Gelegenheit den Nordbereiches der SG Salzhausen zu stärken, beispielsweise durch die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die Ansiedlung von Handwerk und Gewerbe Verbesserung der Infra-Struktur, Bindung der lokalen Kaufkraft. Verbesserung des Schul-, Sport- und Freizeitangebotes, und vielleicht sogar die Schaffung einer (über-) dörflichen Kommunikationsstätte (Bürgerhaus). Die Entwicklungskosten für so ein Gebiet wären ohne eine Förderung von den Gemeinden und Vereinen nicht aufzubringen. Die im Projektantrag skizzierte Fläche hat eine Gesamtgröße von ca. 20 ha. Sie umfasst die Flächen hinter und gegenüber dem EDEKA-Markt auf Garstedter bzw. Wulfsener Gebiet entlang der Toppenstedter Straße, das Gelände der Schule und das Gelände des TSV-Auetal. Außerdem wurde das Kiesabbaugebiet der Firma Lütchens eingebunden, um nach Beendigung des Kiesabbaus eine Entwicklung zu ermöglichen. Ein detailliertes Konzept hierfür muss noch entwickelt werden.

 

06.06.2006 / Autor: Jürgen Hoops

B-Plan Nr. 10B

Auf der Sitzung des Rates der Gemeinde Garstedt am 19.April wurde der Entwurf des Bebauungsplans Bahnhofstraße 10B abgewogen und beschlossen. Zuvor wurde der nordwestliche Teil des Planbereiches ausgegliedert, da hier noch Klärungsbedarf besteht.

Der herausgenommene Teil soll unter der Bezeichnung B-Plan 10C fortgeführt werden. Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt ist die Veränderungssperre aufgehoben, Bauanträge bedürfen dann nicht mehr der Zustimmung des Rates.

21.05.2006 / Autor: Jürgen Hoops

Naturpark Lüneburger Heide

Einige Gemeinden in der Lüneburger Heide und der Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide (VNP) haben angeregt, einen großräumigen Naturpark einzurichten. Er soll um das vorhandene Naturschutzgebiet "Lüneburger Heide" herum entstehen. In den Planungen ist auch Garstedt zu einem Teil räumlich eingebunden. Hierbei handelt es sich um die im Landschaftsschutz befindlichen Flächen.

Das Rahmenkonzept für den geplanten Naturpark: Träger des Naturparks soll ein eingetragener Verein werden, dessen Mitglieder sich aus Landkreisen, Städten und Gemeinden, Unternehmen, Verbänden und Privatpersonen zusammensetzen. Der Mitgliederstatus und die Stimmrechte werden über die Satzung geregelt; die Kommunen sollen zusammen mehr als 50% der Stimmen haben. Bis zum 30.6.2006 sollen die Gemeinden über eine Teilnahme entscheiden.

Aufgaben des Naturparkvereins

  • Koordination der Erarbeitung von Arbeitsprogrammen
  • Enge Kooperation mit den touristischen Marketingorganisationen und Einbindung in die Produktentwicklung
  • Kommunikation nach innen und außen (z.B. Internet-Auftritt, Naturparkbroschüre, elektronischer Naturpark-Newsletter)
  • Konzeption und Umsetzung eines einheitlichen Besucherlenkungs- und Informationssystems (z.B. abgestimmtes Beschilderungssystem für unterschiedliche Aktivitäten)
  • Koordination der Unterhaltung touristisch relevanter Wege (z.B. Rad-, Reit- und Wanderwege)
  • Koordination und Initiierung von Erlebnis-, Bildungs- und Informationsangeboten und von Veranstaltungen (z.B. Naturpark-Markt)
  • Koordination und Initiierung der Vermarktung regionaler Produkte (z.B. Herkunfts- und Qualitätszeichen Lüneburger Heide)
  • Initiierung von ÖPNV-Angeboten im Bereich des Freizeitverkehrs (z.B.: Heide Shuttle)
  • Mitarbeit im Verband Deutscher Naturparke und im Arbeitskreis Niedersächsischer Naturparke
  • Gewinnung von Fördermitteln der EU ab 2007, des Landes und weiterer Institutionen
  • Aufbau tragfähiger Kooperationsstrukturen (z.B. Naturpark-Forum und/oder themenbezogene Arbeitsgruppen)

Finanzierung

  • Die Finanzierung des Naturparks soll aus Mitgliedsbeiträgen, Fördergeldern, Sponsoringmitteln und durch die Erwirtschaftung eigener Einnahmen (z.B. Materialverkauf) erfolgen.
  • Das Basisbudget soll zu 70 Prozent von den Gemeinden und zu jeweils 10 Prozent von den drei Landkreisen Harburg, Lüneburg und Soltau-Fallingbostel finanziert werden.
  • Für die Städte und Gemeinden soll sich der Beitragsanteil zu jeweils einem Drittel aus einem Grund-, einem Flächen- und einem Einwohnerbeitrag zusammensetzen.

Die Mitgliedsbeiträge für Garstedt bewegen sich in einem überschaubaren Rahmen von bis zu 1000€/a.

Soll Garstedt Mitglied werden?

Für die Gemeinde Garstedt stellt sich in Kürze die Frage, ob sie sich an dem Naturparkprojekt beteiligen sollte.

  • Die Vor- und Nachteile müssen sorgfältig abgewogen werden.
  • Es ist zu bedenken, ob Garstedt bei der weiteren Entwicklung des Großraumes Lüneburger Heide abseits stehen darf und ob nicht eine solidarische Unterstützung der Region erforderlich ist.
  • Die angestrebte Förderkulisse der EU für den Naturpark wäre für Garstedt entbehrlich, da wir in die neue Förderung des ehemaligen Bezirks Lüneburg fallen.
  • Zur Umsetzung größerer lokaler Projekte könnte eine Mitgliedschaft im Naturpark von Vorteil sein, auch wenn es bislang hier keinen nennenswerten Fremdenverkehr mehr gibt.
Weiter Informationen finden Sie unter www.naturpark-lueneburger-heide.de

20.05.2006 / Autor: Jürgen Hoops / Quelle: Naturparkkonzept

Bebauungsplan Hambruch

Draak beantragt Erweiterung

In seiner Sitzung am 25.April musste sich der Bauausschuss der Gemeinde Garstedt mit einem Antrag der Firma Draak befassen. Der erst Ende des Jahres in Kraft getretene B-Plan Gewerbegebiet Hambruch soll nach den Wünschen der Firma Draak um ein ca. 1,5 ha großes Gebiet erweitert werden.

Da noch erheblicher Klärungsbedarf bestand, schlug der Vorsitzende (Matthias Öhler, UWGarstedt) vor, keine Beschlussempfehlung zu fassen und die Antragsteller aufzufordern zunächst konkrete Planungsunterlagen einzureichen. Wenn diese vorliegen, soll der Antrag zunächst in den Fraktionen beraten werden.

Der Bauausschuss folgte diesem Vorschlag.

29.04.2006 / Autor: Jürgen Hoops

Im Auefeld in Garstedt geht's weiter

Straßenbezeichnungen vergeben

Anfang Mai werden im Auefeld die Baumaschinen anrücken, um die Baustraßen herzustellen. Die Straßen im Auefeld erhalten folgende Bezeichnungen:

  • Am Steinberg,
  • Zum Mühlenfeld und
  • Kleiner Bogen.

Der Rat griff bei der Vergabe der Straßennamen weitgehend auf historische Bezeichnungen zurück.

29.04.2006 / Autor: Jürgen Hoops

Traditionelles Burnreken in Garstedt

Garstedt steht noch gut da

Unsere Gemeinde ist schuldenfrei, stellte unser Bürgermeister vor vielen Bürgern unseres Dorfes auf dem traditionellen Bauernrechnen im Haus Tannenhöhe fest. Trotz vieler Ausgaben und hoher Umlagen, die sie an Samtgemeinde und den Landkreis abzuführen hat, konnten in den letzten Jahren Rücklagen gebildet werden. Von umgerechnet knapp 77.000 Euro im Jahre 1996 wuchs das Finanzpolster Garstedt auf knapp 432.000 Euro in 2005. Das entspricht fast einer Versechsfachung innerhalb des Berichtszeitraums.

***

Dennoch, große Spielräume gibt es in den nächsten Jahren nicht. Größere Ausgaben z.B. für dringenden Straßenbau und Straßenunterhaltung stehen an. Schon im laufenden Jahr müssen die Rücklagen angetastet werden, um allen Verpflichtungen nachkommen zu können. An Samtgemeinde- und Kreisumlagen müssen 2006 rund 153.000 Euro an Mehrausgaben verkraftet werden. Die Gemeinde gibt damit über 80 Prozent ihrer Einnahmen für Umlagen aus.

In der Ratsarbeit nahmen die unterschiedlichen Bebauungspläne des Ortes den größten Teil der Zeit in Anspruch. Der B-Plan für die Bebauung des Auefeldes wurde rechtskräftig. Er ist eine gute Grundlage für die Dorfentwicklung. Der Bürgermeister stellte noch einmal die Wichtigkeit der B-Pläne heraus. Sie sind für den Erhalt des Dorfcharakters von hohem Wert. Außerdem sind Bebauungspläne das einzige Instrument um Wohnen und Gewerbe verträglich nebeneinander darzustellen und Konflikte zu vermeiden.

02.03.2006 / Autor: Jürgen Hoops

Bebauungsplan Auefeld rechtskräftig

Art der Bebauung weitgehend freigestellt

Lange Zeit schien es so, als ob der Bebauungsplan Nr. 7 "Auefeld" gescheitert sei. Nun hat der Gemeinderat nach intensiven Gesprächen dem Bebauungsplan doch zugestimmt. Zu Verdanken ist dieses im großen Maße dem Einsatz von Herrn Heinrich Sasse der Firma Sasse-Immobilien. Als Bevollmächtigter des Investors konnte Herr Sasse durch seine seriöse und zielgerechte Vorgehensweise das verloren gegangene Vertrauen des Gemeinderates zurück gewinnen.

Mit dem Bebauungsplan Nr.7 "Auefeld" verfügt die Gemeinde nun über eine Fläche für ihre Dorfentwicklung. Auf knapp 50 Grundstücken können Einzel- und Doppelhäuser errichtet werden. Die Mindestgrundstücksgröße für eine Einzelhausbebauung beträgt 700 qm und für eine Doppelhausbebauung 1000 qm (Doppelhaushälfte 500 qm). Die Bebauung erfolgt in 2 Abschnitten. Die Art der Bebauung ist weitgehend freigestellt. Der Bebauungsplan wurde am 15.12.2005 im Amtsblatt des Landkreises Harburg veröffentlich und ist damit rechtskräftig. In den ersten 6 Monaten eines Bauabschnittes sind jeweils 25 % der Baugrundstücke für Garstedter Familien reserviert.

22.01.2006 / Autor: Jürgen Hoops

B-Plan Auefeld wird fortgeführt

Im Auefeld geht die Entwicklung weiter. In einer nichtöffentlichen Sitzung hat der Rat einem städtebaulichen Vertrag und einem Erschließungsvertrag mit dem Vertreter des Investors zugestimmt. Interessenten können sich an die Fa. Sasse Immobilien oder auch an das Gemeindebüro wenden.

30.12.2005 / Autor: Jürgen Hoops

Trinkwasserversorgung in Garstedt

Der Wasserbeschaffungsverband (WBV) hat die Ringleitung vom Hamberg über den Weißen Sand zum Brunnen in Garstedt weitgehend fertig gestellt. Damit wird auch eine Verbesserung der Wasserversorgung in Teilen von Garstedt erreicht. Nach Angaben des WBV wird es ab dem 14. Dezember zu einer Druckerhöhung kommen. Betroffene Haushalte werden vom WBV informiert und auf die Überprüfung ihrer Hausinstallation hingewiesen. Ein Druckminderungsventil ist immer erforderlich, da der Leitungsdruck auf bis zu 7 bar erhöht wird.

30.12.2005 / Autor: Jürgen Hoops

Verkehrssicherheit in Garstedt

Rat fasst Grundsatzbeschluss zur Verkehrsberuhigung

Für die innerörtliche Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung hat der Rat einen Grundsatzbeschluss gefasst. In Abstimmung mir dem Landkreis soll die Bahnhofstraße soweit wie möglich für den LKW-Verkehr gesperrt werden. Dazu musste sie von einer Gemeindeverbindungsstraße zur innerörtlichen Straße umgewidmet werden.

Außerdem sollen unter Beteiligung der Anwohner Tempo-30 Zonen eingerichtet werden. Möglich wäre das in allen innerörtlichen Bereichen. Leider sind gemeindliche Regelungen für Landesstraßen ausgeschlossen. Tempobeschränkungen für die Hauptstraße und die Toppenstedter Straße können daher nicht erfolgen. Ihre Anregungen hierzu richten Sie bitte an das Gemeindebüro oder diskutieren Sie mit uns beim Monatstreff wie die Verkehrssicherheit in Garstedt verbessert werden kann.

30.12.2005 / Autor: Jürgen Hoops

B-Plan Hambruch (Kunststoffwerk) beschlossen

Der Rat den Bebauungsplan Hambruch beschlossen. Allerdings wird der B-Plan durch einen städtebaulichen Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Kunststoffwerk um Bedingungen ergänzt. Darin werden Regelungen getroffen, welche die Risiken eines allgemeinen Gewerbegebietes verringern. So wird eine betriebsinterne Waage zur Reduzierung des LKW-Verkehrs in der Bahnhofstraße errichtet und eine großzügig dimensionierte Einfahrt im östlichen Bereich des Firmengeländes hergestellt. Die Firma RSH sagte bereits auf der Sitzung zu, nach Inkrafttreten des B-Planes die Waage umgehend einzurichten.

30.12.2005 / Autor: Jürgen Hoops

Zuschuss für den Tennisverein abgelehnt

Einen vom Tennisverein beantragten Zuschuss für die Sanierung der Tennisplätze hat der Rat erneut mehrheitlich abgelehnt. Grund hierfür ist die angespannte Haushaltslage der Gemeinde. Die Samtgemeinde wurde gebeten, ihr Konzept für Vereinsförderung zu überdenken. Es sieht derzeit vor, Zuschüsse nur zu vergeben, wenn auch die Gemeinde sich beteiligt. Auf eine Förderung braucht der Tennisverein aber dennoch nicht verzichten. Die Gemeinde Garstedt unterstützt gemäß Beschluss vom Dezember 2003 die örtlichen Vereine durch eine berechenbare Bezuschussung der Jugendarbeit. Dieses ist in dieser Form einmalig in der Samtgemeinde Salzhausen.

30.12.2005 / Autor: Jürgen Hoops

Garstedter Haushalt für 2006 verabschiedet

Einstimmig hat der Rat auf seiner Sitzung am 24.11.2005 den Haushaltsplan für 2006 verabschiedet. Der Verwaltungshaushalt schließt mit 925.800€ und der Vermögenshaushalt mit 69.200€ ab. Eine Diskussion erübrigte sich, da kein finanzieller Spielraum mehr vorhanden und nur die notwendigsten Ausgaben eingeplant waren.

So konnte ein ausgeglichener Verwaltungshaushalt für 2006 nur durch Entnahmen aus den Rücklagen (Vermögenshaushalt) erreicht werden. Grund hierfür ist eine erhöhte Kreis- und Samtgemeindeumlage, die aus höheren Gewerbesteuerzahlungen im IV. Quartal 2004 resultiert. Hieraus ergab sich im IV. Quartal 2004 eine erhöhte Steuerkraftmesszahl, die als Berechnungsgrundlage für die Umlage herangezogen wird. Wenn Sie Fragen zum Haushalt haben, antworten wir gern auf unserem Monatstreff

30.11.2005 / Autor: Jürgen Hoops

Einkaufs-Jubiläum in Garstedt

Fünf Jahre EDEKA Aktivmarkt Meyer

Seit 5 Jahren verfügt Garstedt wieder über eine Nahversorgung, die von Volker Meyer und seinem Team mit großem Engagement betrieben wird. Den Garstedtern und auch den Gemeinden im weiteren Umfeld wird hier eine hervorragende Einkaufsmöglichkeit geboten. Selbst Kunden aus der Kreisstadt Winsen wissen den Service zu schätzen.

Wir gratulieren Herrn Meyer und seinem Team zum 5-jährigen Geschäftsjubiläum und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Wir können uns noch gut an die Anfänge erinnern. Lange Zeit haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie man die Nahversorgung in Garstedt verbessern kann. Am 25.11.1997 haben wir dann mit einem Antrag im Gemeinderat den Anstoß zur Verwirklichung des Einkaufsmarktes gegeben. Unsere Vorstellungen von einer umfangreicheren Lösung mit weiteren Geschäften und Kleinbetrieben stießen allerdings auf Widerstand und ließen sich seinerzeit nicht realisieren. Für die Zukunft wünschen wir uns eine Weiterentwicklung dieses Gebietes, um den Standort für den Lebensmittelmarkt auf Dauer zu sichern. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wulfsen sehen wir gute Möglichkeiten weitere Angebote zu schaffen. In diesem Zuge wären auch weitere Verbesserungen der Verkehrsführung denkbar.

30.06.2005 / Autor: UWGarstedt

Gemeindehaushalt zwingt zu Sparmaßnahmen

Garstedterinnen und Garstedtern pflegen ehrenamtlich gemeindliche Grünanlagen

Damit ein ausgeglichener finanzieller Gemeindehaushalt für das Jahr 2005 nachgewiesen werden konnte, musste die Gemeinde Einsparungen vornehmen. Die Stelle eines hauptamtlichen Gemeindearbeiters konnte daher nicht mehr aufrechterhalten werden. Aus diesem Grunde muss für die Pflege der Grünflächen, Beete, Papierkörbe und Spielplätze ein neues Konzept entwickelt werden.

Um Zeit zu gewinnen hat die Gemeinde im Mai die Pflege der großen Flächen und einzelner Beete zunächst testweise an ein Unternehmen vergeben und gute Erfahrungen gesammelt.

Ein großes Dankeschön gebührt einer ganzen Anzahl von Garstedterinnen und Garstedtern, die spontan die Initiative ergriffen und die Pflege einiger Flächen übernahmen. Das ist bemerkenswert und toll.

Wie können wir künftig das gepflegte Bild unseres Dorfes erhalten?

Die UWGarstedt hat hierzu ein Konzept entwickelt, dem der Verwaltungsausschuss zugestimmt hat. Darin ist vorgesehen:

  • Die Gemeinde sucht weitere Einwohner/innen die einzeln oder in Gemeinschaft mit Nachbarn ehrenamtlich die Pflege von Flächen oder Beeten übernehmen.
  • Die Gemeinde trägt hierbei anfallende Auslagen für Pflanzen, Dünger, usw.. Die übrigen Arbeiten werden an Unternehmen vergeben.
  • Für regelmäßige wiederkehrende Aufgaben, wie die Pflege größerer Flächen, z.B. Bolzplatz, Grillplatz, Kinderspielplatz wird eine formelle Ausschreibung durchgeführt.
  • Nicht vorhersehbare Maßnahmen werden nach Bedarf in Auftrag gegeben.
  • Ergänzend wird für besondere gemeinnützige Arbeiten auf eine sogenannte "1-EURO Kraft" zurückgegriffen.
Wir erwarten für die Gemeinde mit diesem Programm nicht nur gepflegte Flächen sondern auch eine geringere Belastung der Kasse.

30.05.2005 / Autor: Jürgen Hoops

Störfall im Wasserwerk Garstedt beeinträchtigte Wasserqualität

Mangelndes Sicherheitskonzept im Wasserwerk?

Am 25. Mai kam es bei Malerarbeiten im Wasserwerk Garstedt zu einem Störfall. Ein Kompressor, der das Wasser mit Sauerstoff versorgt, soll nach Angaben des Wasserbeschaffungsverbandes, Lösungsmitteldämpfe aus der Raumluft angesaugt und das Wasser mit den Geruchsstoffen der Lösungsmittel angereichert haben.

Das Wasserwerk hatte hiervon durch den Anruf eines Kunden erfahren und daraufhin den Brunnen vom Netz getrennt und Netzspülungen eingeleitet. Vom Gesundheitsamt wurde noch am selben Tag eine Wasserprobe entnommen, das endgültige Ergebnis steht noch aus. Eine Gesundheitsgefährdung wurde vom Gesundheitsamt jedoch ausgeschlossen.

Offiziell wurde die Gemeinde Garstedt über den Störfall nicht unterrichtet. Erst durch Rückfragen der Ratsmitglieder Gerd Trautvetter und Jürgen Hoops (UWGarstedt), die von einer besorgten Garstedterin auf das übel riechenden Trinkwasser aufmerksam gemacht wurden, beim Wasserbeschaffungsverband (WBV) und beim Gesundheitsamt des Landkreises erhielt die Gemeinde Garstedt Informationen über den Vorfall und konnte auf der gemeindeeigenen Homepage informieren. Nach Angabe des WBV wurde die Samtgemeinde informiert. Eine Rückfrage beim Samtgemeindebürgermeister Hans-Herrmann Putensen ergab aber, dass selbst dieser keine Informationen über den Vorfall besaß. Auch wenn dieser Vorfall anscheinend gut ausgeht, so zeigt er nach unserer Auffassung erhebliche Lücken im Sicherheitskonzept auf.

  • Wieso wird der Brunnen nicht vom Netz getrennt, wenn in einem sensiblen Bereich Arbeiten durchgeführt werden?
  • Wieso werden Gemeinden und Einwohner nicht sofort unterrichtet?
  • Wieso wird bereits Entwarnung gegeben, obwohl ein entgültiges Untersuchungsergebnis noch nicht vorliegt?
Fragen, auf die wir eine Antwort des WBV erwarten.

27.04.2005 / Autor: Jürgen Hoops

Garstedter Haushalt für 2005 verabschiedet

Grundsteuer und Gewerbesteuer werden erhöht - Spendenlösung fand keine Mehrheit

Mehrheitlich hat der Garstedter Rat auf seiner Sitzung am 16. März 2005 im Haus Tannenhöhe den Haushalt für 2005 beschlossen. Er folgte den Empfehlungen des Samtgemeindekämmeres, die Steuersätze für die Grundsteuer und Gewerbesteuer anzuheben. Die Hebesätze für die Grundsteuer A und B wurden jeweils von 300% auf 325% und der Hebesatz der Gewerbesteuer von 320% auf 325% angehoben.

Vorangegangen waren kontroverse Diskussionen über den Vorschlag von Dr. Klaus Hartmann (UWGarstedt), auf Steuererhöhungen zu verzichten und stattdessen die Einwohner zu einer Spende an die Gemeinde aufzurufen. Der Vorteil so Dr. Hartmann: "Die eingehenden Spenden kämen voll der Gemeinde zugute und können in den meisten Fällen vom Spender bei der Steuererklärung bis zur Hälfte abgesetzt werden. Bei einer Steuererhöhung hingegen erhält die Gemeinde nur einen geringen Anteil der Mehreinnahmen. Gemeinde und Einwohner würden beide von einer Spendenlösung profitieren"

Zwar wurde diese Idee allgemein für gut befunden, aber man mochte ihr dennoch nicht folgen, weil sich keine verlässliche Einnahmegröße für die Haushaltsplanung ableiten lässt und die Steuersätze bereits unter dem Landesdurchschnitt liegen. (Anmerkung: Wenn die Steuersätze unter dem Landesdurchschnitt liegen, wird die Gemeinde bei der Verteilung der Steuereinnahmen benachteiligt)

Der Garstedter Haushaltsplan ist in der beschlossenen Form ausgeglichen. Er schließt im Verwaltungshaushalt mit € 822.500 und im Vermögenshaushalt mit € 32.600 ab. Die Gemeinde ist schuldenfrei. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gesamthaushalt um 2,66% gesunken. Insgesamt ist der Haushalt von Sparmaßnahmen geprägt. Insbesondere die Erhöhung der Kreisumlage konnte nur durch entsprechende Streichungen ausgeglichen werden. Diesen Maßnahmen fiel auch die Stelle des Gemeindearbeiters zum Opfer, da sie in der bisherigen Form nicht mehr finanzierbar ist. Als Ersatz müssen noch Alternativen gefunden werden. Das Thema "freiwillige Abgabe" wollen wir trotz des abgeschlossenen Haushaltverfahrens weiter verfolgen. Mit längerer Vorbereitung möchten wir das Thema noch weiter mit Ihnen diskutieren. Die Vorteile für uns Einwohner und für die Gemeindekasse sind offensichtlich.

30.03.2005 / Autor: UWGarstedt

B-Plan Hambruch (Kunststoffwerk)

Bauausschuss für zügige Planung

Der Bauausschuss hat dem Rat einstimmig empfohlen, die Planungen zügig zu beschließen. Er möchte mit dieser Empfehlung die zukünftige Entwicklung der Firma RSH fördern und die Ansiedlung des Speditionsbetriebes Krekel ermöglichen. Allerdings soll der B-Plan durch einem städtebaulichen Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Kunststoffwerk um Bedingungen ergänzt werden. In dem Vertrag sollen Regelungen getroffen werden, die die Risiken eines allgemeinen Gewerbegebietes verringern. Außerdem sollen eine Waage zur Reduzierung des LKW-Verkehrs in der Bahnhofstraße errichtet und eine großzügig dimensionierte Einfahrt im östlichen Bereich des Firmengeländes hergestellt werden. Herr Draack von der Firma RSH sagte bereits auf der Sitzung zu, nach Inkrafttreten des B-Planes die geforderten Maßnahmen zügig umzusetzen.

30.03.2005 / Autor: UWGarstedt

Wozu brauchen wir Bebauungspläne?

Wenn unser Dorf auch in Zukunft seinen Charakter behalten soll, sind Bebauungspläne das geeignete Mittel für eine nachhaltige, geregelte Entwicklung.

  • Sie geben Planungssicherheit für Gemeinde und Einwohner.
  • Sie sorgen dafür, dass die Infrastruktur (Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Gewerbe usw.) planbar ist und parallel entwickelt werden kann.
  • Sie setzen den Rahmen für die bauliche Entwicklung fest.
  • Sie sorgen dafür, dass Bauvorhaben nicht von Einzelentscheidungen des Landkreises oder des Gemeinderates abhängig sind.
  • Sie sorgen dafür, dass kein "Wildwuchs" entsteht und der dörfliche Charme unserer Gemeinde erhalten bleibt.
  • Sie tragen dazu bei, Nutzungskonflikte beispielsweise zwischen Wohnen und Gewerbe und Fehlentwicklungen einzuschränken und aufzuarbeiten.

Deshalb hat sich der Rat für die Aufstellung entsprechender Bebauungspläne entschieden.

Fazit: für eine geordnete Dorfentwicklung sind Bebauungspläne unumgänglich. Sie regeln die Ansprüche untereinander und gegenüber der Gemeinschaft. Das gesamte Verfahren ist für alle Beteiligen und Einwohner von Beginn an öffentlich und transparent. Sachliche Kritik ist im Verfahren besonders vorgesehen. Leider ist festzustellen, dass dieses Verfahren noch nicht von allen verstanden wird. Das kann dazu führen, dass Eigennutz überwiegt und in unpassender Weise vorgetragen wird. Gerade in Garstedt pflegen wir ein breite Beteiligung und Information der Einwohnerinnen und Einwohner in allen Belangen des Dorfes. Unsere Einwohnerinnen und Einwohner genießen in den Sitzungen große Freiheiten. Der Ratsvorsitzende und der Bauausschussvorsitzende gewähren insbesondere in den Einwohnerfragestunden mehr Freiräume, als es die Gemeindeordnung (NGO) vorsieht. Diese Freiheiten sollten nicht gefährdet werden. Die Entgleisungen einzelner auf der Bauausschusssitzung vom 13. Januar waren so heftig, dass sich sogar die Presse ausführlich damit beschäftigte und in einem Kommentar zur Mäßigung aufrief.

26.01.2005 / Autor: UWGarstedt

Kein massives Drogenprobem in der Samtgemeinde Salzhausen

Polizei informiert auf Einladung der UWGarstedt über Drogenprobleme

Ein massives Drogenproblem wie unlängst in der Elbmarsch gibt es nach den Erkenntnissen des Polizeikommissariats Salzhausen in der Samtgemeinde Salzhausen nicht. Das war die Grundsatzaussage, die Jürgen Schubbert, Leiter des Kommissariats Salzhausen, auf dem Monatstreff der UWGarstedt dem interessierten Publikum machen konnte.

 ***

Eine besorgte Mutter, die den Hinweis erhalten hatte, das im Bereich der Schulbushaltestelle und im Umfeld der Salzhäuser Schulen mit Drogen gehandelt wird, hatte die Diskussion in Gang gesetzt. Matthias Öhler, Ratsherr der UWGarstedt, bat darauf hin die Polizei Salzhausen um eine Informationsveranstaltung.

Bernhard Ramm, zuständiger Sachbearbeiter für Drogen, und Jürgen Schubbert informierten die Zuhörer über die verschiedenen Drogen. Sie machten deutlich, dass die so genannten "weichen Drogen", Cannabis und Marihuana, keinesfalls harmlos sind. Seit Ende der sechziger Jahre ist die Rauschwirkung dieser Drogen durch spezielle Züchtungen um das Drei- bis Fünffache gefährlicher geworden. Die zunehmende Wegschaumentalität in Elternhäusern begünstigt die Ausbreitung der Drogen. Der Salzhäuser Raum ist keinesfalls drogenfrei, einzelne Fälle treten auch hier immer wieder auf.

Die Aufklärung von Drogendelikten hängt jedoch wesentlich vom Engagement der zuständigen Dienststelle und der Mithilfe der Bevölkerung ab. Wer Hinweise zu Drogenmissbrauch habe, sollte sich nicht scheuen diese an die Polizei weiterzugeben. Seit Anfang des Jahres arbeiten auch Schulen und Polizei enger zusammen. Die Statistik besagt, dass von den Jugendlichen im Alter über 15 J. jeder 10 kifft oder schon mal gekifft hat. Jeder 20-zigste Konsument ist abhängig.

29.10.2004 / Autor: UWGarstedt

„Garstedt geht am Stock“

Große Resonanz beim Nordic-Walking Schnupperkurs der UWGarstedt

Nordic Walking, ein vom Langlaufski abgeleiteter Trendsport aus Finnland, sieht zwar etwas verrückt aus, setzt sich in Deutschland aber mehr und mehr durch. Auch Garstedt folgt diesem Trend. Zu einem von der UWGarstedt initiierten Schnupperkursus waren 35 Teilnehmer erschienen, um sich durch Andreas Lucchesi und Hilke Müller vom Aktiv Leben e.V in die Technik des Nordic Walking einweisen zu lassen.

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Nach einer Unterweisung durch Andreas Lucchesi und einigen Bewegungsübungen folgte der praktische Teil. In zwei Gruppen, ging es vom Schützenplatz durch das Gillmoor, den Bornbachweg entlang. Dann über den Hamberg Richtung Weißer Sand zurück zum Startplatz. Für Verschnaufpausen sorgten mehrere Stopps, in denen die Verfeinerung der Lauftechnik erläutert und leichte Bewegungsübungen durchgeführt wurden. Nach ca. 2 Stunden trafen die Teilnehmer sichtlich zufrieden wieder auf dem Schützenplatz ein. Auch die etwas älteren Semester hatten den Rundkurs mit Bravur gemeistert und damit bewiesen, Nordic Walking ist für alle Altersklassen geeignet. Auf Grund der großen Resonanz und aus praktischen Gründen musste die Teilnehmerzahl begrenzt werden. Deshalb wurde am 18. April noch ein weiterer Kursus durchgeführt. Die Teilnahmegebühr wurde in Form einer Spende erhoben. Der dabei erzielte Erlös von 342 € aus den beiden Kursen kommt der Grundschule Garstedt zu Gute.

Was ist Nordic Walking ?

Bereits 1992 wurde in der amerikanischen Fachliteratur das Pole Walking (Pole = Skistock) vorgestellt. Darunter verstand man Walking mit modifizierten Skistöcken zur Unterstützung der typischen Walking Armbewegungen. Auf Grund der Tatsache, dass es keinen typischen Walking Stock gab und die Technik des Nordic Walking nicht weiter entwickelt wurde, ebbte das Interesse bald ab. Im Frühjahr 1997 wurde Nordic Walking in Finnland als Sommertrainingsmethode der Spitzenathleten aus dem Bereich Langlauf, Biathlon und Nordische Kombination vorgestellt. Durch die Verwendung von Stöcken aus einem Carbon-Glasfasergemisch und einem speziellen Handschlaufensystem wurde ein Bewegungskonzept entwickelt, das sowohl das Herz-Kreislaufsystem als auch 90% der gesamten Muskulatur trainiert. Diese äußerst effektive Sportart wird in Finnland bereits von 2.600.000 Menschen regelmäßig betrieben und ist dort zum Volkssport geworden. Der "Nordic Walking Virus" hat seither den gesamten skandinavischen Raum befallen und breitet sich auch in Deutschland aus.

Das Cooper Institut in Dallas, USA hat im Rahmen einer Untersuchung die Effizienz des Nordic Walking mit normalem Fitness-Gehen und Jogging verglichen. Diese Untersuchung ergab, dass beim Nordic Walking bis zu 46 % mehr Kalorien verbrannt und mehr Sauerstoff verbraucht werden, als bei normalem Gehen und auch beim Joggen. Mit der richtigen Technik trainiert man bis zu 600 Muskeln gleichzeitig und erhält so einen enormen Energieumsatz.

Kurz gesagt:

  • Nordic Walking ist Bewegung, Spaß, Natur, Erlebnis, Sport
  • Nordic Walking ist die beste Erfindung der Finnen nach der Sauna
  • Nordic Walking ist sehr leicht und schnell erlernbar
  • Nordic Walking entlastet den Bewegungsapparat um bis zu 30% und ist daher besonders geeignet für Personen mit Knie- und Rückenproblemen
  • Nordic Walking löst Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich
  • Nordic Walking ist das optimale Outdoortraining zur Gewichtsreduktion
  • Nordic Walking ist fast um die Hälfte effektiver als Walking ohne Stöcke, Verbrennung von mehr als 400 kcal/h statt von nur 280 bei normalem Walking
  • Nordic Walking vermittelt ein sicheres Laufgefühl auch auf glattem Untergrund
  • Nordic Walking trainiert die aerobe Ausdauer und kräftigt gleichzeitig die Oberkörpermuskulatur
  • Nordic Walking verbessert die Herz- Kreislaufleistung
  • Nordic Walking steigert durch den aktiven Einsatz der Atemhilfsmuskulatur die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus
  • Nordic Walking ist die am besten geeignete Outdoorsportart zur Rehabilitation nach Sportverletzungen

30.04.2004 / Autor: Jürgen Hoops

Wahl des Samtgemeindebürgermeisters

Am 14. März 2004 wird der Samtgemeindebürgermeister erstmals direkt gewählt

Mit Ablauf der Amtszeit des Samtgemeindedirektors Ulrich Magdeburg am 31.7.2004 greift auch für die Samtgemeinde Salzhausen die bereits am 1.4.1996 in Kraft getretene Änderung der Niedersächsischen Gemeindeordnung. Mit dieser Änderung wurde das Amt des Samtgemeindedirektors und das des ehrenamtlichen Bürgermeisters in der Funktion des hauptamtlichen Bürgermeisters zusammengefasst und gleichzeitig die direkte Wahl des Bürgermeisters durch die Bürgerinnen und Bürgern eingeführt. Von den Bewerbern werden keine besonderen Befähigungen verlangt. Kandidieren können Bürgerinnen und Bürger, die am Wahltag das 23., aber noch nicht des 65. Lebensjahr vollendet haben.

Am 14. März 2004 haben die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde nun erstmals die Möglichkeit direkt mitzubestimmen wer Bürgermeisterin oder Bürgermeister wird. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen kann. Falls im 1. Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht, findet am 28.03.2004 eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten statt, die im 1. Wahlgang die meisten Stimmen erreicht haben. Gewählt wird für die Dauer der restlichen laufenden und der folgenden allgemeinen Wahlperiode der Ratsfrauen und Ratsherren der Gemeinde.

26.02.2004 / Autor: Jürgen Hoops

Vorstellung des Projektes Landesstraße 234 der Verkehrswacht Harburg Land

Die Landesstraße 234 zwischen Salzhausen und Bahlburg ist eine sehr unfallträchtige Straße im Bereich des Landkreises Harburg. Zur Bekämpfung dieser vielen, teilweise sehr schweren Verkehrsunfälle, soll eine Verkehrssicherheitsinitiative "L234" in diesem Bereich durch die Verkehrswacht Harburg - Land gestartet werden.

Im Vergleich mit anderen Landstraßen im Landkreis Harburg ist festzustellen, dass sich seit Jahren immer wieder auch tödliche Verkehrsunfälle insbesondere in diesem Streckenabschnitt ereignen. Die Verkehrswacht sieht die L234 in diesem Verkehrsabschnitt als latenten Unfallschwerpunkt an, denn nicht die Zahl der Unfälle eines Jahres sind Grundlage für die Entscheidung der Verkehrswacht. Vielmehr ist über einen mehrjährigen Zeitraum festzustellen, dass es hier immer wieder zu tragischen und schweren Unfällen kommt. Die Verkehrswacht möchte hier, in Zusammenarbeit mit der Polizei und insbesondere auch den Kommunen, in deren Gebiet die Straße verläuft, mit einer gemeinsamen Aktion die Zahl der Verkehrsunfälle und besonders die schweren Folgen verringern helfen.

Die UWGarstedt befürwortet diese Aktion ausdrücklich. Die Gemeinde wird an einigen der Projekte aktiv beteiligt sein. Wichtig dabei ist, dass die Aktionen ein allgemeines Interesse der Verkehrsteilnehmer an der Unfallreduzierung und an mehr Verkehrssicherheit hervorruft.

Verkehrssicherheit beginnt im Kopf der Verkehrsteilnehmer !

  • Durch enge Zusammenarbeit mit den Medien soll versucht werden, die Öffentlichkeit mit in das Projekt einzubeziehen.
  • Gezielte Maßnahmen sollen das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für Gefahren auf der L 234 sensibilisieren und so langfristig für eine gefahrenbewusstere Fahrweise sorgen.
  • Mit zielgerichteter Verkehrsüberwachung und entsprechenden Sanktionen sollen Verkehrsteilnehmer konsequent auf ihr Fehlverhalten hingewiesen werden.
  • Mit besonderen Aktionen soll das allgemeine Gefahrenbewusstsein geschult und auch "Betroffenheit" erzeugt werden.

26.03.2003 / Autor: UWGarstedt

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